Einsatzkräfte suchen nach letzten Glutnestern bei Brusio GR

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Chur,

Nach dem Waldbrand in Brusio GR haben Einsatzkräfte am Freitag die Suche nach verbleibenden Glutnestern fortgesetzt. Die Helikopter, um solche zu bekämpfen, waren gemäss dem Gemeindepräsidenten nochmals im Einsatz.

Aufgenommen am Mittwoch in den frühen Morgenstunden: der Brand oberhalb von Campascio, einem Ortsteil der Gemeinde Brusio.
Aufgenommen am Mittwoch in den frühen Morgenstunden: der Brand oberhalb von Campascio, einem Ortsteil der Gemeinde Brusio. - Pietro Della Cà

«Im steilen Gelände kontrollieren und bekämpfen die Einsatzkräfte weiterhin mögliche Glutnester im Boden». Das schrieb Pietro Della Cà, SVP-Gemeindepräsident von Brusio, am Freitagmittag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Vereinzelte Brandnester, die noch gelöscht werden müssen, können nicht ausgeschlossen werden. Deshalb standen gemäss dem Gemeindepräsidenten weiterhin zwei zivile sowie zwei Helikopter der Armee im Einsatz.

Die Meldung über den Waldbrand war gemäss der Bündner Kantonspolizei am Dienstag um 15.40 Uhr eingegangen. Am Mittwoch hatten die Einsatzkräfte den Brand so weit eingedämmt, dass kein offenes Feuer mehr loderte. Am Donnerstag war sichergestellt, dass sich der Brand nicht mehr weiter ausbreitet. Seither werden Glutnester bekämpft.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Feuer legal entfacht worden sein, um Holzabfälle zu verbrennen. Doch wegen des trockenen und windigen Wetters soll der Brand ausser Kontrolle geraten sein. Die Brandermittlungen der Kantonspolizei Graubünden dauern an.

Um die Löscharbeiten nicht zu behindern, verfügte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) eine ausserordentliche Luftraumsperre bis zunächst am Donnerstagabend. Diese Sperre wurde mittlerweile bis zum Samstagabend verlängert, wie ein Sprecher der Bündner Kantonspolizei auf Anfrage sagte.

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