Suche nach vermissten Stand-up-Paddlern im Walensee geht weiter

    Keystone-SDA
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    Glarus,

    Die Einsatzkräfte suchen nach einem Sturm auf dem Walensee am Donnerstag auch am Montag weiter nach zwei vermissten Männern. Die beiden 32-Jährigen waren mit Stand-up-Paddle-Boards ohne Schwimmweste unterwegs.

    Walensee SUP Unfall
    Die Polizei sucht weiter nach zwei vermissten Paddlern. - Kapo Glarus

    «Die Einsatzkräfte stehen weiterhin im intensiven Sucheinsatz auf dem See», schrieb die Kantonspolizei Glarus am Montagvormittag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Spezialistinnen und Spezialisten der Kantonspolizei Zürich mit entsprechendem technischem Equipment sowie die Seerettung sind vor Ort.

    Weitere Informationen stellte die Polizei in Aussicht, sobald «sich neue Erkenntnisse ergeben oder der Einsatz eine relevante Entwicklung nimmt».

    Die beiden Vermissten trugen gemäss den bisherigen Erkenntnissen keine Schwimmwesten und konnten nicht gut schwimmen, wie die Kantonspolizei Glarus bereits am Samstag mitgeteilt hatte. Man gehe davon aus, dass sie von ihren Boards ins Wasser gefallen und ertrunken seien.

    Die Männer gehörten zu einer fünfköpfigen Gruppe, die am Donnerstagnachmittag bei der Badestelle Gäsi am Walensee mit drei Stand-up-Paddle-Boards auf den See gefahren war. Mitten auf dem See sei die Gruppe von plötzlich aufkommendem starkem Wind und Wellengang überrascht worden.

    Die drei Boards der Gruppe trieben durch den Sturm auseinander. Zwei Personen, von denen eine eine Schwimmweste trug, gelangten selbstständig ans Ufer. Eine weitere Person mit Schwimmweste wurde von der Seerettung aus dem Wasser geborgen.

    Kommentare

    User #2019 (nicht angemeldet)

    Das Foto ist wirklich sehr schön.

    User #2233 (nicht angemeldet)

    Nicht der Walensee ist das Problem! Die Touristen, die sich nicht an die Regeln halten, sind die Schuldigen! Nichtschwimmer ohne Rettungsweste gehören nicht auf ein SUV Brett! Die Situation ist sehr traurig, aber auch erbärmlich! Dummheit kennt halt keine Grenzen!

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