Rheintal

    ESAF-Holzmuni Max soll nach dem Schwingfest im Glarnerland bleiben

    Keystone-SDA
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    Glarus,

    Der riesige Muni Max, inoffizielles Wahrzeichen des ESAF 2025, hat die Herzen der Glarner erobert und soll im Kanton bleiben.

    Holzmuni Max
    Der 20 Meter hohe Holzmuni Max wird künftig oberhalb von Andermatt als Attraktion stehen. - keystone

    Der riesige Muni Max, inoffizielles Wahrzeichen des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2025 (Esaf), hat schon vor dem Anlass die Herzen der Glarner erobert. Drei Landratsmitglieder setzen sich nun bei der Regierung für seinen dauerhaften Verbleib im Kanton ein.

    Das teilte die Landratsmitglieder am Mittwoch mit. Max ist riesig: 20 Meter hoch, 30 Meter lang und 182 Tonnen schwer.

    Über 500 Lernende aus 220 Holzbauunternehmen hatten die Skulptur aus 1200 Kubikmetern Schweizer Holz erschaffen. Der Esaf-Muni könnte damit der grösste Holzstier der Welt sein, mutmasst man im Glarnerland.

    Freust du dich auf das ESAF?

    Bereits jetzt entwickelt sich Max zu einem Medienstar und wirbt für das Schwingfest, das vom 29. bis zum 31. August in Mollis GL stattfindet.

    Der Riesenmuni soll nach dem Schwing- und Älplerfest demontiert und andernorts aufgestellt werden. Angedacht war die St. Galler Schwägalp. Doch die Glarner wollen den Stier schon jetzt nicht mehr gehen lassen.

    Landräte der Mitte fordern Klarheit zum Verbleib von Max

    Ob die Kantonsregierung auch der Meinung sei, dass Max im Glarnerland bleiben solle und ob sie dieses Anliegen unterstützen werde, wollen eine Landrätin und zwei Landräte der Mitte-Partei mit einer Interpellation wissen.

    «Bereits vor dem Esaf ist der Muni Max ein heimlicher Star des Festes und hat es schon in nationale Medien geschafft», schrieben die Interpellanten. Max fungiere als Werbeträger für Holz und die damit zusammenhängenden Branchen und könne die Attraktivität dieser Berufe steigern.

    «Umso wichtiger erachten wir es, dass der Muni im Glarnerland bleibt und als neue Attraktion einen Tourismusort in unserem Kanton belebt», betonten die Parlamentsmitglieder. Offenbar bestehe bereits konkretes Interesse am Holzstier, etwa im Ferienort Braunwald.

    Kommentare

    User #5865 (nicht angemeldet)

    Das kurioseste "Geschenk" ist dieses vom ESAV nicht bestellte Muni-Ungetüm, für das weder eine Baubewilligung noch ein Bauplatz vorhanden ist ...

    User #1622 (nicht angemeldet)

    …so stur wie seine Branche!

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