Glarner Kantonspolizei gibt Fehler bei Geschwindigkeitskontrolle zu

Die Kantonspolizei Glarus hat am Donnerstag Resultate aus einem internen Untersuchungsbericht veröffentlicht. Sie räumt «handwerkliche und organisatorische Fehler» rund um eine Geschwindigkeitskontrolle ein.

Das Wichtigste in Kürze
- Im Zusammenhang mit einer Geschwindigkeitskontrolle räumt die Glarner Polizei Fehler ein.
- Zuvor gab es auch schon Gerichtsverfahren.
- Ein Bild der Verkehrssituation wurde nicht korrekt datiert, so ein Untersuchungsbericht.
«Es sind Fehler passiert», erklärte Polizeikommandant Richard Schmidt vor den Medien. Strafrechtlich relevante Verstösse seien in der Polizeiarbeit aber keine gemacht worden. Der Vorwurf der Manipulation habe sich nicht erhärtet.
Eine Geschwindigkeitskontrolle im April 2021 führte zu Gerichtsverfahren.
Das Glarner Obergericht stellte dabei fest, dass ein Foto in den Gerichtsakten, welches die damalige Situation der Tempolimite aufgrund einer Baustelle zeigen sollte, möglicherweise von der Polizei manipuliert wurde. Gemäss SRF sprach das Gericht von «windiger Polizeiarbeit».
Deshalb leitete die Kantonspolizei eine interne Untersuchung ein.
Aus dem Untersuchungsbericht geht hervor, dass das Bild die tatsächliche Verkehrssituation zeigt, aber nicht korrekt datiert wurde. Erstellt wurde es ein halbes Jahr vor den Radarkontrollen.







