Kanton St. Gallen budgetiert für 2027 schwarze Zahlen

    Keystone-SDA
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    Stadt St. Gallen,

    Die St. Galler Regierung hat für 2027 einen Voranschlag mit einem Ertragsüberschuss von 55,5 Millionen Franken vorgelegt. Das Budget enthält zusätzliche Sparmassnahmen, die von der Mehrheit des Kantonsrats verlangt wurden.

    St. Gallen
    Der Bahnhofsplatz in St. Gallen. - Nau.ch / Simone Imhof

    Nach mehreren Jahren mit roten Zahlen und andauernden Spardiskussionen fiel bereits der Rechnungsabschluss für 2025 mit einem Plus von 10,2 Millionen Franken unerwartet positiv aus. Dies entsprach einer Verbesserung gegenüber dem Budget um rund 200 Millionen Franken.

    Auch für 2026 erwartet die Regierung schwarze Zahlen. Angenommen hatte sie ein Defizit von rund 95 Millionen Franken. Diese Entwicklung setzt sich nun auch mit dem am Donnerstag präsentierten Voranschlag für 2027 fort. Das Ergebnis fällt bei einem Aufwand von 6,2 Milliarden Franken mit einem Plus von 55,5 Millionen deutlich besser als in der Finanzplanung angenommen.

    Die Gründe lägen bei höheren Einnahmen aus dem Bundesfinanzausgleich, den höheren Steuer- und Vermögenserträgen sowie bei der nun höher budgetierten Gewinnausschüttung der Nationalbank, heisst es in der Mitteilung des Kantons.

    Wie in den Jahren zuvor sind höhere Staatsbeiträge der Grund für den um 62 Millionen Franken steigenden Aufwand. Die Regierung erwartet einen Rückgang der Staatsquote. Das Eigenkapital steigt wieder an und soll Ende 2027 bei insgesamt knapp 1,2 Milliarden Franken liegen.

    Eine Rolle bei der positiven Entwicklung des Staatshaushalts spielt das im Dezember 2025 beschlossene Entlastungspaket. Für 2026 betragen die Einsparungen 84 Millionen, bis 2029 steigt die Wirkung auf 184 Millionen Franken.

    Zusätzlich verlangten die bürgerlichen Fraktionen von FDP, Mitte-EVP und SVP ein weiteres Sparpaket von 60 Millionen Franken, das in den letzten Monaten erarbeitet wurde. Aus Sicht der Regierung sind diese zusätzlichen Massnahmen «zur Gesundung der Kantonsfinanzen nicht notwendig», wie es in der Mitteilung heisst.

    Zu den Vorschlägen gehört eine integrale Reduktion des Personalaufwands in der Höhe von 4 Millionen Franken bis 2028. Die Umsetzung soll ohne Kündigungen erfolgen. Weitere Kürzungen betreffen den Sachaufwand sowie die Staatsbeiträge.

    Kommentare

    User #3890 (nicht angemeldet)

    Eigene Löhne Aber Garantiert nicht👑

    User #6401 (nicht angemeldet)

    Wer's glaubt wird selig.... Sicher nicht mit dieser Regierung....

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