Graubünden

    Noch sieben Patienten sind nach Unglück in Susch GR im Spital

    Keystone-SDA
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    Engadin,

    Nach dem schweren Carunglück in Susch GR befinden sich noch sieben Verletzte in Spitalbehandlung. Die Mehrheit kehrte in die Niederlande zurück.

    Susch
    Der Grossteil der Verunfallten ist in die Niederlande zurückgereist. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eurocross plant die Rückholung weiterer Verletzter, sobald es medizinisch vertretbar ist.
    • Elf Betroffene traten bereits die Heimreise an, sieben weitere sollen am Dienstag folgen.
    • Die Spitäler in St. Gallen und Chur meldeten trotz vieler Einlieferungen keine Engpässe.

    Eine Mehrheit der Verletzten des Carunglücks in Susch GR vom Donnerstag hat inzwischen die Rückreise in die Niederlande angetreten. Die niederländische Hilfsorganisation Eurocross Assistance vermeldete am Montag, dass noch sieben Personen im Spital behandelt werden.

    Demnach befanden sich gemäss der Mitteilung von Eurocross Assistance elf der Verletzten auf der Rückreise in die Niederlande, am Dienstag rechnet die Organisation mit sieben weiteren Rückreisen. Praktische oder medizinische Umstände könnten aber dazu führen, dass sich eine Rückholung verzögert.

    17 weitere Personen hatten bereits zuvor zurück in die Niederlande gebracht werden können – darunter auch jene vier Mitglieder der Reisegruppe, die nicht am Ausflug teilgenommen hatten. Sieben Personen befänden sich weiterhin in Spitalbehandlung.

    Car-Unfall bei Zernez
    Car-Unfall bei Zernez. - keystone

    Das medizinische Team von Eurocross hält gemäss Mitteilung den Kontakt mit den behandelnden Ärzten vor Ort. Sobald es medizinisch verantwortbar sei, werde auch für diese Patienten die Rückreise in die Niederlande organisiert.

    Der Reisecar war am vergangenen Donnerstagabend von Zernez in Richtung Susch GR unterwegs, als er bei der Örtlichkeit Less von der Strasse abkam und zur Seite kippte. Von den 45 niederländischen Staatsangehörigen an Bord wurden fünf getötet und die restlichen leicht bis schwer verletzt. Auch der Lenker selbst wurde verletzt.

    Sechs Verletzte in St. Gallen behandelt

    Rettungsteams brachten die Verletzten in die umliegenden Spitäler in der Schweiz und Österreich. So wurden beispielsweise via Luftrettung insgesamt sechs eher leicht bis mittelschwer verletzte Patientinnen und Patienten ins Kantonsspital nach St. Gallen gebracht. Das hielt die Medienstelle des Spitals gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA fest.

    Car-Unfall bei Zernez
    Car-Unfall bei Zernez. - keystone

    Mindestens eine Person sei dort zur Zeit noch hospitalisiert. Die genaue Anzahl konnte die Medienstelle aber nicht bekanntgeben. «Wir konnten die Aufnahme dieser Patienten aus Susch in allen Belangen und Bereichen problemlos bewältigen und stiessen an keine Kapazitätsengpässe. Wir verzeichnen im Notfallzentrum am Kantonsspital St. Gallen täglich zwischen 110 und 150 Patienteneintritte», schrieb die Medienstelle weiter.

    Keine genauen Angaben zur Einlieferung der Verletzten macht auf Anfrage das Kantonsspital Graubünden in Chur. An Kapazitätsgrenzen sei das Spital aber ebenfalls nicht gestossen, so die Medienstelle.

    Zum Unfallhergang gibt es aktuell gemäss der Medienstelle der Kantonspolizei Graubünden keine neuen Informationen.

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