Schaffhausen

    Selfie-Hotspot am Rheinfall wird saniert – dank Trockenheit

    Fabienne Endras
    Fabienne Endras

    Schaffhauserland,

    Das Känzeli, der beliebte Selfie- und Fotospot am Rheinfall, ist vorübergehend gesperrt. Dank einem rekordtiefen Wasserstand kann er saniert werden.

    Känzeli
    Der Rheinfall ist ein Touristenmagnet. Jetzt wird der Insta-Hotspot – das Känzeli saniert, dank tiefem Wasserstand. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Dank einem sehr tiefen Wasserstand kann das Känzeli am Rheinfall SH saniert werden.
    • Der beliebte Aussichtspunkt und Fotospot ist deshalb im Moment gesperrt.
    • Bis Ende Oktober soll die Plattform wieder für Touristen offen sein.

    Der Rheinfall gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Schweiz. Der Touristenmagnet in Schaffhausen ist nach Wasservolumen der grösste Wasserfall Europas.

    Das Naturschauspiel zieht jährlich Hunderttausende von Besucherinnen und Besuchern an. Und das Känzeli – die kleine Aussichtsplattform mitten im Rheinfall-Becken – ist bei Touristen besonders beliebt.

    Mauerwerk wird saniert

    Jetzt ist aber der Spot für Selfies und Fotos vorübergehend gesperrt. Grund dafür sind Sanierungsarbeiten am Mauerwerk der Plattform, wie die «Schaffhauser Nachrichten» berichten.

    Bereits im Frühling dieses Jahres war das Känzeli kurz gesperrt. Damals wurde ein Baum gefällt und erste Arbeiten durchgeführt. Dabei stiessen die Verantwortlichen auf Risse im Mauerwerk. Diese werden nun von der Aussenseite her repariert.

    Ein entscheidender Faktor macht die Sanierung überhaupt erst möglich: Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist der Wasserstand am Rheinfall derzeit auf einem Rekordtief. Aktuell fliesst nur ein Drittel so viel Wasser wie sonst über die Felsen.

    Im Moment auf dem Trockenen

    Das Känzeli, das sonst von Wasser umspült wird, liegt deshalb momentan frei. Wie die lokale Zeitung berichtet, konnten die Arbeiter diese Woche trockenen Fusses Gerüste rund um die Plattform aufbauen.

    Der tiefe Wasserstand werde auch genutzt, um weitere Strukturen am Rheinfallbecken zu untersuchen.

    Im Jahr 1985 wurden auch die markanten Felsen mitten im Rheinfall, ebenfalls bei niedrigem Wasserstand, saniert. Theoretisch böte sich jetzt erneut eine Gelegenheit dazu. Doch laut den Verantwortlichen besteht kein Handlungsbedarf.

    Warst du schon einmal am Rheinfall?

    Es wird davon ausgegangen, dass der Wasserstand vorerst tief bleibt. So bleibt genug Zeit, die laufenden Arbeiten am Känzeli in Ruhe abzuschliessen.

    Die Arbeiten sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Dann können die Touristen die Plattform wieder betreten – und sich beim Fotospot in Szene setzen.

    Kommentare

    User #6044 (nicht angemeldet)

    Rheinfall gehört zu Neuhausen

    User #1897 (nicht angemeldet)

    Trockenheit? Echt jetzt? Der linke Klima$chwindel geht weiter. Hehehe. LOL.

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