Waldbrandgefahr im Kanton Glarus steigt – grosse Vorsicht vonnöten

Im Kanton Glarus ist die Waldbrandgefahr auf die Stufe «erheblich» gestiegen. Grund dafür sind die anhaltende Trockenheit und das sonnige Wetter, wie die kantonalen Behörden mitteilten.

Die Bevölkerung sei zu grosser Vorsicht im Umgang mit Feuer im Freien aufgerufen, teilte die kantonale Hauptabteilung Wald und Naturgefahren am Freitag mit. Feuer dürften nur in fest eingerichteten Feuerstellen entfacht und müssten ständig überwacht werden.
Als Grund für die gestiegene Gefahr nannten die Behörden die trockene Witterung der vergangenen Wochen. Zudem sei der Boden mit dürrem Laub und Gras vom Vorjahr bedeckt, das sich leicht entzünden lasse. Die prognostizierte Bise verschärfe die Situation zusätzlich.
Weggeworfene Zigaretten oder Zündhölzer seien ebenfalls zu vermeiden. Ein allgemeines Feuerverbot im Wald gelte noch nicht. Sollte die Trockenheit jedoch anhalten, könnten die Behörden ein solches Verbot erlassen.
Die Stufe erheblich bedeutet die dritte von insgesamt fünf Gefahrenstufen.






