Graubünden

    Bündner Tourismus profitiert von Hitzeflucht

    Keystone-SDA Regional
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    Chur,

    Die anhaltende Hitzewelle hat vielen höhergelegenen Tourismusgebieten bisher viele Buchungen beschert. Das fällt insbesondere im Bergkanton Graubünden ins Gewicht.

    Caumasee
    Die Touristinnen und Touristen zieht es bei der aktuellen Hitzewelle in die Höhen und an die Seen. Hier im Bild der Caumasee in Flims. - keystone

    Besonders bei einheimischen Reisenden nehmen die spontanen Buchungen gemäss einer Mitteilung von Schweiz Tourismus vom Donnerstag zu. Das würden in Graubünden etwa Davos-Klosters und Engadin Tourismus berichten. Die nationale Tourismusmarketingorganisation führte Umfragen bei Schweizer Feriendestinationen in allen Sprachregionen durch.

    Diese Beobachtungen teilt die Tourismusorganisation Graubünden Ferien. Mediensprecher Luzi Bürkli hält gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA fest: «Die Hitze sorgt für mehr Gäste in den Bündner Bergen.»

    Zahlreiche Destinationen in Graubünden hätten schon nach der ersten Hitzewelle im Juni eine verstärkte Nachfrage festgestellt. «Aktuell zieht es die Menschen in die Berge und an die Bergseen.»

    Wie kühlst du dich ab?

    Die zusätzlichen Gäste würden für einen noch besseren Sommer als bereits erwartet sorgen. Er bilanziert: «Die Sommersaison 2026 in Graubünden ist ein Erfolg.» Konkrete Zahlen zu Logiernächten würden allerdings erst zum Ende der Saison vorliegen.

    Graubünden Ferien nutzt das Wetter gemäss Bürkli aktiv für Kampagnen in den sozialen Medien. Es werde für Bergfrische und Abkühlung im Bergkanton geworben.

    Bereits im Sommer 2025 war Graubünden als Reiseziel gefragt. Mit 2,61 Millionen Logiernächten war der Sommer des vergangenen Jahres gemäss einer Mitteilung des Amts für Wirtschaft und Tourismus vom Dezember 2025, abgesehen von den beiden Pandemiejahren 2021 und 2022, die frequenzstärkste Sommersaison der letzten 15 Jahre.

    Der Bündner Tourismus konnte im Sommer 2025 auch im nationalen Vergleich überdurchschnittlich zulegen.

    Kommentare

    User #3303 (nicht angemeldet)

    Viele Städter entfliehen derzeit in die Berge! Die unerträgliche Hitze in Städten wie Basel oder Zürich müsste ich echt nicht haben.

    User #2019 (nicht angemeldet)

    die einen leiden, die anderen freuen sich. die welt ist eine waage.

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