Appenzellerland

Kanton Appenzell Innerrhoden: Rund 50 Lehrstellen bleiben unbesetzt

Ratskanzlei Kanton Appenzell Innerrhoden
Ratskanzlei Kanton Appenzell Innerrhoden

Appenzell,

In Appenzell Innerrhoden starten 174 Jugendliche eine Lehre – rund 50 Lehrstellen blieben diesen Sommer offen, vor allem im Handwerk und in der Gastronomie.

Zimmermann Lehrling Holz Werkstatt
Unter anderen der Beruf Zimmermann steht bei den Knaben des Kantons Appenzell Innerrhoden ganz oben auf der Rangliste bei der Berufsauswahl. (Symbolbild) - Depositphotos

Die Berufslehre in Appenzell Innerrhoden bleibt, wie die Zahlen zeigen, ein beliebter Ausbildungsweg.

Insgesamt ist die Anzahl der registrierten Lehrverträge im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken.

Auf den Lehrbeginn 2026 konnte das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung 174 neue Lehrverträge genehmigen. Die Zahl der Volksschulabgänger von 175 Personen hat zur Folge, dass sich die Anzahl der Lehrverträge für den Sommer 2026 mit insgesamt 492 aktiven Lehrverhältnissen leicht reduziert hat.

Offene Lehrstellen in Lebensmittelverarbeitung, Gastronomie und Handwerksberufen

Die Auswahl an Berufen und offenen Lehrstellen präsentierte sich auch dieses Jahr wieder als ausserordentlich gross, breit gefächert und beeindruckend vielfältig. Insgesamt blieben diesen Sommer im Kanton Appenzell Innerrhoden rund 50 Lehrstellen unbesetzt.

Vor allem in den Bereichen Handwerk, Lebensmittelverarbeitung und Gastronomie sind noch Stellen offen.

Hier besteht ein direkter Zusammenhang zur aktuellen demographischen Situation im Kanton und in der übrigen Ostschweiz. Nach wie vor ist die Berufslehre im Kanton Appenzell Innerrhoden eine sehr gefragte Ausbildung.

Die Förderung der Berufsbildung durch verschiedene Verbände und Betriebe im Rahmen der «Appenzeller Lehre», sowie die damit verbundene Stärkung der Lehrbetriebe, haben mit Sicherheit dazu beigetragen, dass die Lehre in Innerrhoden nach wie vor einen sehr guten Ruf geniesst.

Berufswahlverhalten der Innerrhoder Jugendlichen

70 Prozent der Innerrhoder Jugendlichen starten im August 2026 in eine Berufslehre. Rund 25 Prozent besucht weiterführende Schulen, so insbesondere das Gymnasium. Weitere 5 Prozent starten in ein Brückenangebot oder ein Zwischenjahr.

Bei der Auswahl der Berufe sind bei den Mädchen Präferenzen als Kauffrau und Fachfrau Gesundheit festzustellen. Die Berufe Zimmermann und Automobil-Fachmann führen 2026 die Rangliste bei den Knaben an.

Kommentare

Weiterlesen

Lehre
Mehrheit

Mehr aus Appenzellerland

Brülisau AI
Brülisau AI
Herisau AR
Herisau AR
Rehetobel AR
Rehetobel AR
Arbeitsmarkt
Kanton Appenzell Innerrhoden

Mehr aus Ost

kopftuch
21 Interaktionen
Nach Zürich
2 Interaktionen
Wohl ausgesetzt
Toggenburger Zeitung
Jetzt bewerben