Kanton Graubünden: Drei Resolutionen – Bayern übernimmt Arge-Alp-Vorsitz

Chur,
An der 57. Regierungschefkonferenz in Bregenz hat die Arge Alp drei Resolutionen beschlossen. Vorarlberg übergab den Vorsitz an den Freistaat Bayern.

Die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) will sich in den Bereichen Energiewende, resiliente Wasserversorgung im Alpenraum und Zukunft der Berglandwirtschaft konkret engagieren. Das beschloss die 57. Konferenz der Regierungschefs mit drei Resolutionen.
Die 57. Konferenz der Regierungschefs der Arge Alp in Bregenz bildete heute Vormittag den Höhepunkt und Abschluss der einjährigen Präsidentschaft des Landes Vorarlberg. Landeshauptmann Markus Wallner übergab den Vorsitz nun dem Freistaat Bayern.
Arge-Alp-Mitglieder beschliessen drei Resolutionen
Mit drei beschlossenen Resolutionen bestärken die Arge-Alp-Mitglieder an der Regierungschefkonferenz ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Mit der Resolution «Energiewende in der Arge Alp – Beitrag zur Energieunabhängigkeit Europas» beschliessen die Regierungschefs der Arge Alp unter anderem erneuerbare Energieträger sowie Strom- und Wasserstoffnetze auszubauen, kontraproduktive Anreize abzubauen und die Energiewende sozial zu gestalten. Sie wollen die Zusammenarbeit in diesem Bereich stärken und einen Beitrag zur Energieunabhängigkeit Europas leisten.
Die Resolution «Resiliente Wasserversorgung im Alpenraum» behandelt die Wasserressorcen im Alpenraum. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass die Ressource Wasser in hoher Qualität, in ausreichender Menge und zu angemessenen Preisen zur Verfügung steht. Die Mitgliedsländer der Arge Alp setzen sich dafür ein, dass dies auch für kommende Generationen gewährleistet bleibt.
Schliesslich ist eine gute und sichere Wasserversorgung entscheidend für den Lebens- und Wirtschaftsraum.
Mit der Resolution «Zukunft der Berglandwirtschaft im Alpenraum» beschliessen die Regierungschefs unter anderem die Fortführung einer eigenständigen und ausreichend dotierten Agrarpolitik für die Berglandwirtschaft sowie die Förderung der jungen Landwirtschaft und des Generationenwechsels.








