Graubünden

    Gemeinde Tschiertschen-Praden will zu Chur gehören

    Keystone-SDA Regional
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    Chur,

    Die Gemeinde Tschiertschen-Praden plant Fusion mit Chur aufgrund organisatorischer und finanzieller Herausforderungen.

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    Die Gemeinde Tschiertschen-Praden will mit der Stadt Chur fusionieren. - Webcam Bergfex

    Die Bündner Gemeinde Tschiertschen-Praden will mit der Stadt Chur fusionieren. Grund dafür sind langfristige organisatorische und finanzielle Herausforderungen. Die 300-Personen-Gemeinde will schon im Juni über die Fusionspläne abstimmen.

    Für einen erfolgreichen Zusammenschluss benötige es finanzielle Unterstützung, signalisierten die Gemeinde Tschiertschen-Praden und der Churer Stadtrat dem Kanton. Die Kantonsregierung sprach deshalb einen einmaligen Förderbeitrag von 7,25 Millionen Franken sowie einen jährlichen Minimalbetrag von 350'000 Franken während zehn Jahren nach der Fusion, wie es in der Mitteilung der Stadt Chur vom Freitag hiess.

    Kantonale Unterstützung für geplante Fusion

    Für die Kantonshauptstadt wäre der Zusammenschluss bereits der dritte innerhalb weniger Jahre. 2020 und 2021 schlossen sich der Stadt die Gemeinden Haldenstein und Maladers an. Ende 2023 wohnten knapp 41'000 Menschen in Chur. Mit Tschiertschen-Praden würde die Bevölkerung um weitere 300 Personen wachsen.

    Der Stadtrat sei sich deshalb bewusst, dass die nun geplante Fusion möglicherweise auch auf Ablehnung stossen könnte, hiess es in der Mitteilung weiter. Er verwies diesbezüglich aber auf die gesunde Finanzsituation der Gemeinde Tschiertschen-Praden und den Zustupf des Kantons.

    Abstimmung über Fusion im Juni

    Am 14. Juni stimmen die Einwohnerinnen und Einwohner von Tschiertschen-Praden über den Zusammenschluss ab. Bei einem Ja behandelt der Churer Gemeinderat – also das Stadtparlament – am 20. Juni die Botschaft dazu. Am 22. September kann die Churer Stimmbevölkerung an der Urne darüber befinden.

    Kommentare

    User #4391 (nicht angemeldet)

    Was bringt das der Stadt Chur? Man könnte ja die ganze Region bis zur Lenzerheide oder Arosa aufnehmen.

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