Kanton Graubünden: 460'000 Franken für Protokolle des Oberen Bundes

    Standeskanzlei Graubünden
    Standeskanzlei Graubünden

    Chur,

    Die Regierung von Graubünden unterstützt die Rechtsquellenstiftung mit 460'000 Franken. Sie gibt die Protokolle des Oberen Bundes von 1585 bis 1795 heraus.

    Chur Gericht
    Das Obergericht Graubünden in Chur. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

    Die Regierung unterstützt das Projekt «Statuten und Protokolle des Oberen Bundes 1528–1795» der Rechtsquellenstiftung mit einem Kantonsbeitrag von 460'000 Franken.

    Die Rechtsquellenstiftung des Schweizerischen Juristenvereins ist ein Forschungsunternehmen, das Quellen alten Rechts bis 1798 veröffentlicht und zugänglich macht. Das geplante Projekt widmet sich der Edition der Protokolle des Oberen oder Grauen Bundes, die einen Zeitraum von 1585 bis1795 abdecken.

    Diese Protokolle ermöglichen es, die Rolle und Funktion der «mittleren Staatsebene» des Einzelbundes zwischen den Gemeinden und der Ebene des Dreibündestaats im Detail und im konkreten Funktionieren zu studieren.

    Insgesamt wird die Edition die Bündner Geschichtsschreibung und insbesondere die Bündner Rechtsgeschichte stark befördern – quellen- und faktenbasiert.

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