Graubünden

    Kantonsbeitrag zur Sicherung der «Katzenburg» in Haldenstein

    Standeskanzlei Graubünden
    Standeskanzlei Graubünden

    Chur,

    Wie der Kanton Graubünden publiziert, sichert er Chur bis 252'000 Franken für die Sicherung und Konservierung der Mauern der Burgruine Lichtenstein zu.

    Burgruine Lichtenstein
    Der Kanton Graubünden genehmigt 252'000 Franken für die Sicherung und Konservierung der Mauern der Burgruine Lichtenstein. - Kanton Graubünden

    Die Burgruine Lichtenstein ist eine der markantesten Burgstellen im Kanton.

    Die exponierte Lage mit weitem Blick über das Tal macht die Burgruine gut sichtbar und hat damit auch eine touristische Bedeutung.

    Die im Volksmund als Katzenburg bekannte Burgruine umfasst die Reste eines Turms mit in gleicher Flucht angebautem Palas (Saalbau) und Bering (Ringmauer), im Hof eine Zisterne.

    Der Turm umschloss gemäss Kunsthistoriker Poeschel drei und der Palas vier Geschosse.

    Die Burg stammt aus dem zwölften Jahrhundert

    Der Zugang führte ursprünglich über einen Steg, der von der Ostwand frei über den Felsabsturz vorragte.

    Die Burg ist für das zwölfte Jahrhundert bezeugt und war Sitz der Herren von Lichtenstein. Nach deren Aussterben Ende des 13. Jahrhunderts ging sie an die Herren von Haldenstein über.

    1474 ist sie noch als Burgstall erfasst, um 1570 aber offenbar bereits zerfallen.

    Darstellungen aus den Jahren 1780, 1837 und 1916 lassen vermuten, dass der Zerfall der ursprünglich eindrücklichen Anlage schubweise erfolgt sein muss.

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