Graubünden

    Davos GR: Landwasserstrasse wird für 14,9 Millionen Franken korrigiert

    Standeskanzlei Graubünden
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    Prättigau,

    Die Regierung genehmigt das Auflageprojekt für den Abschnitt zwischen Spinabad und Wildmatta in Davos GR. Zwei rund 70-jährige Brücken werden ersetzt.

    Davos GR
    Gemeinde Davos und im Hintergrund der Skilift Bünda (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof

    Die Regierung genehmigt das Auflageprojekt für die Korrektion der Landwasserstrasse auf dem Abschnitt zwischen Spinabad und Wildmatta in der Gemeinde Davos. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 14,9 Millionen Franken.

    Die Landwasserstrasse bildet die Verbindung zwischen Tiefencastel und Davos durch das Albula- und Landwassertal, welche Touristen, Ausflugs-, Pendler- und Berufsverkehr nutzen. In Ausnahmesituationen dient sie auch als Ausweichroute des Hauptzubringers, welcher Landquart und Davos durch das Prättigau verbindet.

    Das vorliegende Projekt erstreckt sich auf der Landwasserstrasse bei Davos Glaris zwischen Spinabad und Wildmatta. Im Projektperimeter überqueren die bestehende Bahnüberführung die Bahnlinie der Rhätischen Bahn AG (RhB) sowie die Landwasserbrücke Glaris das Bachbett des Landwassers. Die Brücken wurden 1955 gebaut und sind damit rund 70 Jahre alt.

    Die Bahnüberführung ist in einem schlechten Zustand, statisch ungenügend und muss erneuert werden. Zudem entspricht das vorhandene Lichtraumprofil nicht mehr den heutigen Anforderungen der RhB. Die bestehende Landwasserbrücke Glaris weist statische Defizite und eine ungenügende Breite auf.

    Im Zuge der Überprüfung wurde entschieden, einen Ersatzneubau der beiden Brückenbauwerke zu erstellen. Die projektierte Strasse verläuft teilweise auf dem bestehenden Trassee. Im Bereich der Landwasserbrücke wird die Linienführung aufgrund von Überlegungen zum Lichtraumprofil der RhB und zu den Bauphasen östlich der heutigen Landwasserbrücke/Bahnüberführung angesiedelt.

    Der Strassenquerschnitt wird gemäss den Projektierungsgrundlagen des Tiefbauamts so dimensioniert, dass er der Funktion der Strasse, dem Verkehrsaufkommen und den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmenden gerecht wird. Die bestehende Landwasserbrücke wird nach Fertigstellung der neuen Brücke rückgebaut.

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