Lantsch/Lenz GR: Neue Ortsplanung genehmigt – Bauzone schrumpft

Die Regierung hat die Gesamtrevision der Ortsplanung von Lantsch/Lenz GR genehmigt. Die Wohn-, Misch- und Zentrumszone wird um 5310 Quadratmeter kleiner.

Die Regierung genehmigt die von der Gemeinde Lantsch/Lenz am 27. August 2024 beschlossene Gesamtrevision der Ortsplanung. Ausschlaggebend für die neue Planung war insbesondere die Berücksichtigung übergeordneter raumplanungsrechtlicher Vorgaben. Die erste Etappe des revidierten Raumplanungsrechts (RPG1) zielt hauptsächlich darauf ab, die Ausweitung der Bauzonen ins Kulturland einzudämmen und die Siedlungsentwicklung nach innen zu lenken.
Die Gemeinde Lantsch/Lenz hat die Bauzonen in Bezug auf Grösse, Dimensionierung und Ausnützung überprüft und angepasst. Insgesamt hat die Gemeinde ihre Wohn-, Misch- und Zentrumszone (WMZ) um 5310 Quadratmeter reduziert. Zudem ist die gesamte Planungsvorlage auf die neusten Plangrundlagen der Grundbuchvermessung und auf die Vorgaben der Digitalisierung abgestimmt worden.
Abstimmungsvorlagen vom 29. November 2029
Die Regierung nimmt zur Kenntnis, dass am Sonntag, 29. November 2026, folgende eidgenössische Vorlagen der Volksabstimmung unterbreitet werden: Bundesbeschluss vom 19. Juni 2026 über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer (BBl 2026 1757); Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» (BBl 2026 1760); Volksinitiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare – Diskriminierung der Ehe endlich abschaffen!» (BBl 2026 1758); Änderung vom 19. Dezember 2025 des Bundesgesetzes über das Kriegsmaterial (Kriegsmaterialgesetz, KMG) (BBl 2026 22).
Kantonal sind keine Sachvorlagen abstimmungsreif.






