Degersheim: Bundesfeier trotz Wolkenbruchs gelungen

Die diesjährige 1. August-Feier stand im Zeichen von Feuer- und Feuerwerksverbot und einem Gewittereinbruch. Der guten Laune tat das jedoch keinen Abbruch.

Wie gewohnt fand auch die diesjährige 1.-August-Feier im idyllischen Föhrenwäldli oberhalb von Degersheim statt. Das Wetter war am frühen Abend sonnig und warm, weshalb sich das Zelt und die Aussenbänke rasch füllten.
Eine starke Gewitterfront mit schauerartigen Regengüssen, Blitz und Donner sorgten jedoch dafür, dass sich das Festgeschehen vollständig ins Festzelt verlagerte.
Die Stimmung blieb trotz des garstigen Wetters gelöst und gesellig. Dafür sorgte der Verkehrsverein mit seinen zahlreichen Helfern, die sich um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten.
Wichtig ist, was Menschen miteinander verbindet, nicht was sie trennt
Anstelle einer «üblichen» 1. August-Rede erschienen im Festzelt plötzlich einige historische Gestalten: So wurden Wilhelm Tell, sein Sohn Walter, die Stauffacherin und Helvetia in die Neuzeit katapultiert und lernten hier viel Neues über Degersheim und Wolfertswil.
Die historische Gruppe, dargestellt von den Plaudertaschen, zeigte nachvollziehbar auf, worauf es ankommt, wenn man in einer Gemeinschaft lebt: Wichtig ist, was uns miteinander verbindet, nicht was uns trennt.
Einander respektieren und Sorge tragen, miteinander reden. Nach dem Eindunkeln sorgten die anwesenden Kinder mit einem Lampionumzug für festliche Atmosphäre.
Die Degersheimer Ministranten verwöhnten zum Ausklang die Gäste mit Schokoladenwaffeln und Kuchen. Während im Festzelt und draussen die Gespräche noch bis in die Nacht weitergeführt wurden, war aus dem Barwagen bereits Partymusik zu hören.








