Uzwil konzentriert sich auf Schulraum-Investitionen

Gemeinde Uzwil
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Uzwil passt die Investitionsplanung an und priorisiert Schulraum. Andere Projekte werden gestrichen oder bis nach 2030 verschoben.

Gemeindehaus Uzwil.
Gemeindehaus Uzwil. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Uzwil mitteilt, hat die Betriebsrechnung der Gemeinde ein Volumen von rund 80 Millionen Franken im Jahr. Wo die Gemeinde im Betrieb Potenziale ortet, um das Haushaltsgleichgewicht zu verbessern, hat sie im Geschäftsbericht aufgezeigt. Die Kurzfassung: Ja, es gibt Potenziale.

Die Spielräume sind nicht enorm. Sie sind oft mit Leistungsabbauten verbunden, werden schmerzhaft sein. Die Auslegeordnung zeigte auch: Die Gemeinde verwendet etwa 87 Prozent der Ausgaben, um gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben zu erfüllen.

Und Uzwil zeichnet sich im Vergleich der Gemeinden durch tiefe Ausgaben aus. Dank der vorgelagerten intensiven Befassung verfügt die Gemeinde wertvolle Grundlagen im Hinblick aufs Budget 2027.

Fokus Investitionen

Nebst dem Betrieb wirkt die Investitionstätigkeit der Gemeinde auf den kommunalen Haushalt. Investitionen wirken sich über Jahre mit Folgekosten wie den Abschreibungen auf die Betriebsrechnung aus.

Investitionen sind erforderlich, um die umfassende und wertvolle Infrastruktur zu unterhalten und sie an Entwicklungen anzupassen.

Stichwort etwa neuer Schulraum aufgrund der in den letzten Jahren stark gestiegenen Schülerzahlen. Im Budgetprozess überprüft der Rat Jahr für Jahr standardmässig die geplante Investitionstätigkeit der Gemeinde der nächsten Jahre.

Konzentration auf Schulraum

Aufgrund der Finanzaussichten hat sich der Rat dieses Jahr frühzeitig und vertieft mit der mittelfristigen Investitionsplanung befasst. Er hat dabei die vorgesehenen Investitionen der Gemeinde auf den Prüfstand gestellt – und sich im Hinblick aufs Budget 2027 für eine spürbare Konzentration entschieden.

Der Fokus liegt in den nächsten Jahren weitgehend darauf, den erforderlichen zusätzlichen Schulraum zu realisieren. Das hat Priorität. Andere neue Investitionen hat der Rat aus finanzpolitischen Überlegungen entweder gestrichen oder zeitlich nach 2030 zurückgestellt.

Das entlastet die Investitionsplanung bis 2030 um insgesamt 22 Millionen Franken. Das entlastet den Haushalt.

Die andere Seite: Auch die gestrichenen oder verschobenen Investitionen hätten aus verschiedenen Blickwinkeln Sinn gemacht, sie wären für die Weiterentwicklung des Lebensraumes wertvoll gewesen. Sparen ist nicht schmerzfrei.

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