Schul-Sanierung statt Neubau erweist sich als richtige Wahl

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Glarus,

Mit Lernlandschaften und Barrierefreiheit ist das Schulhaus Erlen in Glarus bereit für die Zukunft. Der Gemeinderat zog eine positive Bilanz zum Grossprojekt.

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Hauptstrasse in Glarus. - Nau.ch / Simone Imhof

Die Schulanlage Erlen in Glarus ist nach umfassender Sanierung und Erweiterung fertiggestellt, teilt die Gemeinde Glarus mit. Der Gemeinderat hat den Schlussbericht zum Projekt zur Kenntnis genommen. Das Bauvorhaben wurde innerhalb der bewilligten Verpflichtungskredite abgeschlossen und stellt der Schule nun eine zeitgemässe, sichere und hindernisfreie Infrastruktur zur Verfügung.

Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit erstrahlt die Schulanlage Erlen in Glarus in neuem Glanz. Die umfassende Sanierung und Erweiterung ist abgeschlossen – termingerecht, unter Budget und bei laufendem Schulbetrieb. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen profitieren von einer modernen, sicheren und vollständig barrierefreien Infrastruktur.

Moderne Räume für zeitgemässes Lernen

Von Januar 2022 bis Juni 2025 wurde die Schulanlage in drei Etappen grundlegend erneuert. Neben der Sanierung der Gebäudehülle und der gesamten Haustechnik entstanden neue Lernlandschaften und Gruppenräume, die offenes und kollaboratives Arbeiten fördern.

Ergänzt wurde die Anlage durch Räume für die Tagesbetreuung, barrierefreie Sanitäranlagen, zwei Aufzüge, Neugestaltung der Aussenanlagen sowie eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 117 Kilowattpeak – ein klares Bekenntnis der Gemeinde Glarus zur Nachhaltigkeit.

Sanierung statt Neubau – eine bewusste Entscheidung

Die Grundlage für das Projekt legte die strategische Schulraumplanung mit dem Szenario «Optimo», welches von 2013 bis 2016 erarbeitet wurde. Da zentrale Bauteile ihre Lebensdauer überschritten hatten und die Anlage Anforderungen an Brandschutz, Erdbebensicherheit und Barrierefreiheit nicht mehr vollständig erfüllte, war eine Erneuerung unumgänglich.

Der Gemeinderat entschied sich bewusst gegen einen Neubau: Die Sanierung war wirtschaftlicher und ermöglichte es, den Schulbetrieb ohne wesentliche Einschränkungen aufrechtzuerhalten.

Unter Budget abgeschlossen

Es wurden verschiedene Verpflichtungskredite von der Gemeindeversammlung für dieses Projekt genehmigt. Dazu gehören ein Projektierungskredit von 0,53 Millionen Franken für das Bauprojekt und das Bewilligungsverfahren (GV 1/2020) und ein Baukredit (GV 2/2021) von 13,3 Millionen Franken für die Ausschreibung, die Planung und Ausführung des Baus.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 13,1 Millionen Franken und liegen damit innerhalb der von der Gemeindeversammlung genehmigten Kredite.

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