Die Aufsteigerinnen von WaSa verlieren das erste Spiel

WASA St.Gallen
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Gossau,

Wie der UHC Waldkirch-St. Gallen mitteilt, verloren die Frauen ihr erstes Spiel in der höchsten Schweizer Spielklasse gegen Unihockey Berner Oberland mit 0:5.

UHC Waldkirch-St. Gallen.
Der UHC Waldkirch-St. Gallen verlor gegen den Unihockey Berner Oberland. - Paul Wellauer

Nach einem Freilos im Cup, stand für die Frauen des UHC Waldkirch-St. Gallen der 1/16-Final gegen den Erstligisten piranha academy regio an. Von Beginn an hatten die St. Gallerinnen viel Ballbesitz und kamen auch zu einigen Abschlüssen. In der 11. Minute erzielte dann Neuzugang Jill Wiedmer das 1:0 für den UHC Waldkirch-St. Gallen.

Da in den Folgeminuten die präzise Schuss- und Passqualität bei den Ostschweizerinnen fehlte, ging es ohne weitere Tore in die erste Drittelspause. Mit neuem Elan kamen die St. Gallerinnen aus der Pause zurück und es war Tamara Zogg, die nur fünf Sekunden nach Wiederanpfiff einnetzte.

Nach einer ungenutzten 2-Minuten-Strafe der Bündnerinnen ging es Schlag auf Schlag und innerhalb von vier Minuten erhöhten die Frauen des UHC WaSa auf 5:0. Die St. Gallerinnen versuchten auch im letzten Drittel den Bündnerinnen wenig Platz zu lassen und ein aktives Pressing zu spielen.

So waren es Andrina Schaller und Cédrine Göldi, die auf 7:0 erhöhten. In der 53. Minuten konnten die Bünderinnen dank Tamara Pearl doch noch Tamara Pearl jubeln, sie traf durch einen gut ausgeführten Konter zum 7:1. Am klaren Weiterkommen des UHC WaSa konnten die Bündnerinnen damit aber nichts mehr ändern.

Zu wenig konsequent im Abschluss

Den WaSa-Frauen wurde keine grosse Pause gegönnt, denn am Tag darauf war Saisonstart in der Lidl Unihockey Prime League (L-UPL), wie die Nationalliga A neu heisst, gegen den Unihockey Berner Oberland. Die St. Gallerinnen starteten in der heimischen Sporthalle Tal der Demut gut ins Spiel und konnten ihr System konsequent durchziehen.

Dementsprechend hatten die Berner Oberländerinnen im ersten Drittel Mühe, torgefährliche Auslösungen zu gestalten. Nach sechs Minuten wurde eine Zwei-Minuten-Strafe gegen BEO ausgesprochen, welche die St. Gallerinnen jedoch nicht ausnutzen konnten.

Der UHC WaSa kamen immer wieder zu Abschlüssen auf das Tor der Bernerinnen, diese wurden jedoch gut geblockt. So lautete das Zwischenresultat zur ersten Pause 0:0. Im zweiten Drittel kamen die Bernerinnen deutlich aggressiver ins Pressing, die St. Gallerinnen konnten dadurch aber auch gefährlichere Konter fahren. In der 27. Minute traf Stephanie Krähenbühl zum 1:0 für die Gäste.

Die Oberländerinnen machten viel Verkehr im Slot des UHC WaSa und so kam es kurz darauf zum 2:0 durch Karin Wenger. Immer wieder konnten die Ostschweizerinnen gefährliche Situationen vor dem gegnerischen Tor erspielen, jedoch fehlte die nötige Konsequenz und Präzision.

Die beiden Teams schenkten sich nichts

Die Spielerinnen des UHC WaSa kamen nicht an der starken Berner Torhüterin Ladina Töndury vorbei. Im letzten Drittel wurde das Spiel nochmals sehr intensiv. Die beiden Teams schenkten sich nichts. Trotzdem waren es die Gäste, die erneut jubelten und auf 5:0 erhöhten.

Trotz Niederlage haben die Ostschweizerinnen viel aus diesem Spiel lernen können und werden diese Erfahrungen nun für die kommenden Spiele mitnehmen. Sie kennen die Devise für die nächsten Trainings: Schusspräzision.

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