Gaiserwalds Gemeindeunternehmen schreiben rote Zahlen

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Gossau,

Gaiserwalds Elektra, Fernwärme und Antennenanlage verzeichnen 2024 Verluste. Trotz Einsparungen bleibt das Budget 2025 angespannt, Investitionen sind geplant.

Gemeinde Gaiserwald. - Gemeinde Gaiserwald

Wie die Gemeinde Gaiserwald berichtet, schliessen die Jahresrechnungen 2024 bei den drei Gemeindeunternehmen, Elektra, Fernwärmeversorgung und Gemeinschaftsantennenanlage, mit einem Defizit ab. Sämtliche Verluste werden dem jeweiligen Eigenkapital belastet.

Die Erfolgsrechnung 2024 der Elektra schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 2'800'679,16 Franken ab. Gegenüber dem Budget 2024, welches einen Verlust von 3'552'701,60 Franken vorsah, ergibt sich eine Abweichung von 752'022,44 Franken.

Das bessere Resultat ist insbesondere auf den tieferen Aufwand für den Stromhandel, tiefere Abschreibungen sowie geringeren Unterhalt für den Betrieb und Unterhalt des Leitungsnetzes zurückzuführen.

Defizit und reduzierte Abgaben im Budget 2025

Das Budget 2025 sieht einen Aufwandüberschuss von 3'419'684,60 Franken vor. Er ist im Wesentlichen mit der Unterdeckung aus den Stromtarifen 2025 begründet. Auf die Abgabe an den Gemeindehaushalt von 0,38 Rappen pro Kilowattstunde beim Strompreis sowie den ausserordentlichen Beitrag an den Gemeindehaushalt (Überschuss aus dem Betriebsergebnis) von 300'000 Franken wird im Jahr 2025 verzichtet.

Die Abgabe in den Energiefonds reduziert sich von 0,80 Rappen pro Kilowattstunde auf 0.60 Rappen pro Kilowattstunde. Im Jahr 2025 sind verschiedene Investitionen ins Netz geplant. Wegen der grossen Anzahl neuer Photovoltaik-Anlagen muss das Stromnetz in verschiedenen Gebieten verstärkt werden.

Fernwärme mit hohem Defizit 2024

Die Erfolgsrechnung 2024 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 17'703,35 Franken ab. Gegenüber dem Budget 2024, welches einen Gewinn von 1600 Franken vorsah, ergibt sich eine Abweichung von rund 19'303,35 Franken.

Die Abweichung ist massgeblich auf den höheren Aufwand für den Unterhalt des Netzes zurückzuführen. Es waren unvorhergesehene Wartungsarbeiten an Zählern und der Heizzentrale nötig und Strassenreparaturen aus den Leckortungsarbeiten im Jahr 2023 mussten ausgeführt werden.

Im Weiteren stiegen die Stromkosten deutlich an. Das Budget 2025 sieht einen Verlust von 25'300 Franken vor.

Antennenanlage mit leichtem Defizit 2024

Die Erfolgsrechnung 2024 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 9782,57 Franken ab und damit wie budgetiert. Den tieferen Einnahmen bei den Abonnenten stehen etwa gleich hohe tiefere Aufwendungen für den Betrieb und Unterhalt des Glasfasernetzes gegenüber.

Das Budget 2025 sieht einen Aufwandüberschuss von 3800 Franken vor.

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