Gossau SG: Drei Unfälle – Motorradfahrer lebensbedrohlich verletzt

Kantonspolizei St. Gallen
Kantonspolizei St. Gallen

Gossau,

Am Donnerstagnachmittag haben sich auf der Autobahn A1, auf dem Abschnitt zwischen St.Gallen-Winkeln und St. Fiden, drei Verkehrsunfälle ereignet.

Gossau SG
Gossau SG: Drei Unfälle – Motorradfahrer lebensbedrohlich verletzt. - Kapo SG

Kurz vor 16.15 Uhr kam es auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung St. Margrethen, im Bereich der Einfahrt St. Fiden, zu einer Streifkollision zwischen zwei Fahrzeugen. Beim Fahrstreifenwechsel eines Lieferwagens, gelenkt von einem 53-jährigen Mann, kam es zum Zusammenstoss mit dem Auto eines 19-jährigen Mannes. Beide blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden. Sie konnten von der Unfallstelle gelenkt werden.

Kurz nach 16.40 Uhr kam es im Bereich vor der Ausfahrt Kreuzbleiche in Fahrtrichtung St. Margrethen zu einem Auffahrunfall mit zwei beteiligten Autos. Dabei prallte das Auto einer 33-jährigen Frau gegen das Heck vom Auto eines 62-jährigen Mannes.

Die Fahrzeuge kamen auf dem Überholstreifen zum Stillstand und mussten abgeschleppt werden. Die beiden Personen wurden leicht verletzt, mussten jedoch nicht ins Spital überführt werden. An den Autos entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Unfall
Es kam zu drei Unfälle. - Kapo SG

Kurz vor 17.20 Uhr kam es im Rückstau der vorherigen Unfälle zu einem weiteren Unfall. Daran beteiligt waren ein Motorrad und ein Auto. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar und wird abgeklärt. Beim Unfall stürzte ein 55-jähriger Motorradfahrer und wurde dabei lebensbedrohlich verletzt.

Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Das Motorrad prallte auch gegen das vorausfahrende Auto einer 45-jährigen Frau. Sie und ihre beiden Mitfahrenden dürften nach jetzigem Kenntnisstand unverletzt geblieben sein. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Fahrzeugbergung war die Unfallstelle bis kurz nach 19:20 Uhr auf einem Fahrstreifen passierbar. Es kam zu entsprechenden grossräumigen Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.

Für die ersten beiden Unfälle standen jeweils Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen im Einsatz. Beim dritten Unfall standen mehrere Patrouillen und Fachspezialisten der Kantonspolizei St.Gallen, die Strassenrettung der Feuerwehr des Sicherheitsverbund Region Gossau sowie der Rettungsdienst mit Notarzt im Einsatz.

Kommentare

User #5430 (nicht angemeldet)

Motorradfahrer, Velofahrer, Auto's mehr Pausen tun u.od. Arbeitsschluss erholt.

User #2971 (nicht angemeldet)

Zu dichtes Auffahren ist heutzutage leider zum Verkehrsalltag geworden. Schlichtweg unbegreiflich, wieso den meisten Leuten nicht bewusst ist, dass ein guter Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ZWINGEND erforderlich ist? Jeder, der einen Führerausweis erhalten hat, wird doch in der Fahrschule gelernt haben, dass man niemals zu dicht auffahren soll, da es sonst schnell zu einem Auffahrunfall kommt. Fakt ist nun mal, dass man mit 50 km/h innerhalb einer Sekunde 14 Meter zurücklegt. Allein die bekannte Schrecksekunde sorgt schon dafür, dass man die 14 Meter mit Tempo 50 nicht verhindern kann. Bis man das Fahrzeug zum Stillstand bringen kann, werden noch viele Meter hinzukommen, was bei einem zu geringen Abstand somit zum Auffahrunfall führen wird. Aber eben, die meisten Leute sind ja davon überzeugt, dass sie die Physik überlisten können.

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