Mehr Stellenprozente für Schulleitung

Herisau stockt die Schulleitung um 100 Stellenprozente auf. Grund sind steigende Anforderungen und zu wenig Ressourcen für Führung und Entwicklung.

Wie die Gemeinde Herisau mitteilt, liess im Rahmen des Projekts «Schulführung 2024» die Schulleitung ihre Situation analysieren und definierte entsprechende Ziele.
Eine Zwischenbilanz zuhanden des Gemeinderates zeigt nun, dass wegen der zunehmend herausfordernden Klassensituationen, der Integration von Schülern mit besonderen Bedürfnissen sowie vielfältiger Querschnittsaufgaben nach wie vor zu wenig Raum für Schulentwicklungsprojekte bleibt.
Gleichzeitig wird deutlich, dass immer noch unzureichende Ressourcen für die strategische Führung, eine systematische Personalführung und die Umsetzung qualitativ anspruchsvoller Projekte zur Verfügung stehen.
Mehr Stellenprozente für die Schulleitung
Aus diesen Gründen hat der Gemeinderat einer Aufstockung um 100 Stellenprozente und infolgedessen den Lohnmehrkosten für 2026 als Kreditüberschreitung in der Höhe von 61'000 Franken zugestimmt, zuzüglich Lohnnebenkosten.
Ebenfalls per 1. August 2026 wird für die Vorsteherinnen und Vorsteher einer mittelgrossen Schuleinheit das Sockelpensum von neun Prozent auf elf Prozent aufgestockt. Dies bedeutet eine Stellenaufstockung um total zehn Prozent, was für 2026 Mehrkosten von 6000 Franken verursacht.
Damit umfasst die Schulleitung in Herisau ab August 755 Stellenprozente. Davon entfallen 190 Prozent auf die Vorsteherinnen und Vorsteher der neun Primarschuleinheiten und die Jahrgangsleitenden der Oberstufe, die zur erweiterten Schulleitung zählen. Die zentrale Schulleitung, inklusive Abteilungsleitung, vereinigt 565 Stellenprozente auf sich.






