Schaffhausen

    Juan Castro Alvarez verlässt Kadetten Schaffhausen

    Nau.ch Lokal
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    Schaffhauserland,

    Nach zwei erfolgreichen Jahren bei den Kadetten Schaffhausen, Meisterschaft und Cupsieg, kehrt Mittelmann Juan Castro Alvarez im Sommer zu Ademar Leon zurück.

    Kadetten Schaffhausen
    Die Kadetten Schaffhausen sind ein Schweizer Handballverein. Ihre Heimspiele tragen die Kadetten in der BBC Arena aus. - Andre Frensel/ Grafik Nau.ch

    Mittelmann Juan Castro Alvarez wird nach zwei sehr erfolgreichen Jahren bei den Kadetten Schaffhausen im Sommer zu seinem Heimatverein Ademar Leon zurückkehren, teilen die Kadetten Schaffhausen mit.

    2024 wechselte der Spanier vom Traditionsverein aus Leon in die Munotstadt. In seiner ersten Saison gewann er mit den Kadetten direkt die Schweizer Meisterschaft, in der laufenden Spielzeit folgte der Cup-Sieg.

    Noch hat der 35-jährige Spielmacher einiges vor mit den Orangen und strebt weitere Titel an. Für Erfolge war er nach Schaffhausen gekommen, mit dem maximalen Erfolg möchte er sich verabschieden.

    Ein prägender Spielmacher

    «Es waren überaus positive Erfahrungen», sagt er zu den ersten eineinhalb Jahren in der Schweiz. «Ein anderes Land kennenzulernen, eine andere Art von Handball und um Titel zu spielen waren meine Ziele – und sie gingen in Erfüllung.»

    Während Castro Alvarez mit seinem hohen taktischen Verständnis, seiner Übersicht und Anspielen zu seinen Mitspielern die Fans verzückt, wurde er auch menschlich mit seiner Erfahrung schnell zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft.

    Karriere in Spanien, Frankreich und der Schweiz

    «Ich bin glücklich», stellt der 1,90 Meter grosse torgefährliche Stratege heraus, «so viele Menschen an meiner Seite haben zu dürfen, die nicht nur höchst professionell, sondern auch wundervolle Menschen sind. Diese Erinnerungen werde ich mein ganzes Leben bewahren.»

    Zufrieden blickt Castro Alvarez darauf, was er in seiner erfolgreichen internationalen Karriere in Spanien, Frankreich und der Schweiz erlebt hat. «Aber nun», sagt der Familienvater, «sind wichtige Entscheidungen zu treffen.

    Es ist wichtig, Familie und Freunde zu schätzen. Es gibt Dinge, die geschehen nur einmal im Leben.» Bei Ademar Leon trifft er auf viele alte Weggefährten – und seinen Bruder, der dort in der Organisation tätig ist.

    Abschied mit Respekt

    Präsident Giorgio Behr versteht den Abschied aus persönlichen und familiären Gründen und sagt: «Juan war mit seinem Handball-Verständnis, seiner Ruhe und Erfahrung von Beginn an eine Bereicherung für unsere Mannschaft. Diese hervorragende Zusammenarbeit wollen wir noch zu einem Abschluss führen, den sich beide Seiten wünschen.»

    Davon ist auch Geschäftsführer David Graubner überzeugt. «Juan hat uns Elemente im Spiel gegeben» erklärt er, «die wir so noch nicht hatten. An seinem guten Auge und seiner intelligenten Spielsteuerung werden wir noch viel Freude haben. Der Fokus liegt jetzt darauf, gemeinsam unsere Ziele zu erreichen.»

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