Schaffhausen

    Kadetten reisen mit «Playoff-Babyfaces» nach Zürich

    Nau.ch Lokal
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    Schaffhauserland,

    Die Kadetten Schaffhausen starten mit einem 32:28-Heimsieg in die Playoffs und gehen mit Selbstvertrauen ins zweite Spiel in der Saalsporthalle Zürich.

    Kadetten Schaffhausen
    Die Kadetten Schaffhausen sind ein Schweizer Handballverein. Ihre Heimspiele tragen die Kadetten in der BBC Arena aus. - Andre Frensel/ Grafik Nau.ch

    Wie die Kadetten Schaffhausen berichten, verbuchte das Team mit einem 32:28-Heimsieg den ersten von drei nötigen Siegen für den Einzug in den Playoff-Halbfinal. Am Samstag (18 Uhr) steht Spiel zwei in der Saalsporthalle Zürich auf dem Plan.

    Sie sind wieder zurück. Die «Playoff-Babyfaces». Frisch rasiert marschierten Zoran Markovic, Juan Castro Alvarez und Co. allesamt am Mittwoch zum Start der finalen Phase der Saison auf, der eine mehr, der andere weniger gut erkennbar auf den ersten Blick. Als festes Ritual ohne Bartpracht im Gesicht.

    Bis zum Ende der Playoffs wird nun nicht mehr Hand an die Gesichtsbehaarung angelegt, in der Hoffnung auf ein gutes Omen. Der Start ist ihnen geglückt.

    Erfolgreicher Auftakt in die heisse Saisonphase

    Der Start-Ziel-Sieg gegen Zürich war der erhoffte Auftakt zur mit grosser Vorfreude erwarteten heissen Phase der Saison. «Es ist das Highlight und die schönste Zeit des Jahres», sagt Lucas Meister.

    Das Ziel ist klar: «Wir sind uns der Bedeutung der Spiele bewusst und kämpfen alle für das Ziel, am Ende ganz oben zu stehen.» Jetzt gelte es, die Leistung sowie den Zusammenhalt auf die nächste Stufe zu heben, so der Kreisläufer.

    Im ersten Playoff-Spiel zeigten die Kadetten eine über weite Strecken konzentrierte Vorstellung, bekamen aber auch aufgezeigt, dass der Gegner völlig befreit, mit viel Tempo und Galligkeit auftritt.

    Die junge Mannschaft aus Zürich kann, nach dem in letzter Sekunde erreichten Playoff-Platz, unbekümmert auftreten. Mit kontrolliertem und diszipliniertem Handball zeigt die Formkurve von GC nach oben.

    Pietrasik warnt vor Playoff-Falle

    So sind die Orangen gewarnt, was sie in Zürich erwartet. Die letzten beiden Partien in der regulären Saison waren hart umkämpft, insbesondere der 28:26-Auswärtssieg in der Saalsporthalle. Doch Ariel Pietrasik, mit acht Toren bester Torschütze der Partie, war nach dem ersten Erfolg überzeugt, dass das erste Playoff-Spiel immer das schwierigste ist.

    Zumal bei der Ausgangslage, dass «wir alles zu verlieren haben, GC nichts zu verlieren hat.» Für den polnischen Nationalspieler und die Kadetten wird es nun wichtig sein, schnell in den «Playoff-Modus» zu kommen.

    Noch schnelleren Handball und schnelleres Umschalten wünscht er sich dabei. Pietrasik: «Das Wichtigste ist, dass wir alle gesund bleiben. Es ist noch ein langer Weg.»

    Nächster Sieg bringt ersten Matchball

    In dieselbe Kerbe schlägt Lukas Saueressig, der davon überzeugt ist, dass sich in den Playoffs noch einmal von Spiel zu Spiel gesteigert wird. «Wir wissen», erklärt der Rückraumspieler, «um was es geht und wollen jeden Sieg holen.»

    Sollte der nächste in Zürich gelingen, hätten die Kadetten am kommenden Mittwoch (19.15 Uhr) in der eigenen Halle den ersten Matchball zum Halbfinal-Einzug. Davor steht ein harter Kampf bei einem talentierten, hungrigen und gefährlichen Gegner, der unter Beweis stellte, dass er ein gefährlicher und unbequemer Kontrahent ist.

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