2,7 Millionen für St.Galler Antibiotika-Studie

HOCH Health Ostschweiz
HOCH Health Ostschweiz

Stadt St. Gallen,

Der SNF fördert die DELIVER-Studie von HOCH Health Ostschweiz mit 2,7 Millionen Franken. Sie untersucht ein neues Antibiotikum bei Bauchabszessen.

Franken und Euro
Bündel von Banknoten in Franken und Euro liegen auf einem Tisch. (Symbolbild) - Martin Ruetschi/KEYSTONE/dpa/Symbolbild

Wie Health Ostschweiz mitteilt, vergibt der Schweizerische Nationalfonds (SNF) alljährlich Fördergelder für klinische Studien, die unabhängig von der Pharmaindustrie, wichtige medizinische Fragestellungen untersuchen; sogenannte investigator-initiated clinical trials (IICT). Das Förderprogramm ist äusserst kompetitiv.

Nur rund zehn Prozent aller eingereichten Projekte werden tatsächlich unterstützt. Umso grösser ist die Freude, dass sich darunter in diesem Jahr auch ein aktuelles Forschungsprojekt des universitären Lehr- und Forschungsspitals Kantonsspital St.Gallen beziehungsweise von HOCH Health Ostschweiz befindet.

Unter der Leitung von PD Dr. Baharak Babouee Flury und Prof. Dr. Philipp Kohler der Klinik für Infektiologie, Infektionsprävention und Reisemedizin untersucht die DELIVER-Studie, ob das neue Antibiotikum Delafloxacin bei Patienten mit Bauchabszessen sicher und wirksam eingesetzt werden kann. Ziel der Studie ist es, die Dauer der intravenösen Antibiotikatherapie zu verkürzen und damit möglicherweise auch die Aufenthaltsdauer im Spital zu reduzieren.

Die multizentrische Studie der Infektiologie wird – unter Mitwirkung von sechs Schweizer Zentren – in enger Zusammenarbeit mit der Clinical Trials Unit, der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie der Hepatologie durchgeführt. Das Projekt wird vom SNF während fünf Jahren mit insgesamt 2,7 Millionen Franken unterstützt.

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