Kanton St. Gallen: Zahl der Firmenkonkurse steigt um 51 Prozent

Im Kanton St. Gallen wurden im Jahr 2025 insgesamt 732 Konkursverfahren eröffnet – 51 Prozent mehr als 2024. Das zeigt das neue Jahrbuch «Kopf und Zahl».

5'894 Menschen im Kanton St. Gallen leben dauerhaft in einem Alters- und Pflegeheim, 918 Rothirsche wurden 2025 erlegt. Wie viele Rehe und Steinböcke es waren und wohin St. Galler Unternehmen ihre Waren liefern: Antworten darauf gibt die neue Ausgabe 2026 von «Kopf und Zahl», die ab sofort online verfügbar ist.
«Kopf und Zahl» ist das statistische Jahrbuch des Kantons im Kleinformat – ein kompaktes Nachschlagewerk mit den zentralen Kennzahlen zu Bevölkerung und Staat, Wirtschaft und Umwelt. Es enthält die statistischen und geografischen Eckdaten des Kantons, Kennzahlen zu allen 75 Gemeinden sowie die Namen der Mitglieder von Kantonsrat, Regierung und Bundesversammlung. Mehr Unternehmenskonkurse – vor allem wegen einer Gesetzesänderung Ein Spezialbeitrag widmet sich den Unternehmenskonkursen.
Ein Spezialbeitrag widmet sich den Unternehmenskonkursen. Im Jahr 2025 wurden im Kanton St. Gallen 732 Konkursverfahren eröffnet – 51 Prozent mehr als im Vorjahr. Am häufigsten betroffen war das Baugewerbe, gefolgt vom Handel und vom Gastgewerbe.
Hauptgrund für den Anstieg ist eine Änderung des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs, die am 1. Januar 2025 in Kraft getreten ist: Öffentlichrechtliche Forderungen wie Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge unterliegen seither der Betreibung auf Konkurs. Der starke Zuwachs ist damit in erster Linie rechtlich bedingt und lässt sich nicht ohne Weiteres als Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage lesen.






