St. Gallen

    St. Gallen: Vier Kantone bilden ihre Kader künftig gemeinsam aus

    Kanton Thurgau
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    Stadt St. Gallen,

    In St. Gallen trafen sich am Dienstag die Regierungen der vier Ostschweizer Kantone. Ihre Führungsausbildungen wollen sie künftig vereinheitlichen.

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    Die Regierungen der Kantone St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau tauschten sich bei ihrem jährlichen Arbeitstreffen aus. - zVg

    Die Regierungen der vier Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau haben sich am Dienstag im Rahmen ihres jährlichen Arbeitstreffens in St. Gallen über die Fortschritte bei der strategischen Zusammenarbeit ausgetauscht. Dabei wurden weitere Umsetzungsmassnahmen in die Wege geleitet.

    Aus der im Jahr 2024 von den vier Kantonsregierungen beschlossenen strategischen Zusammenarbeit sind verschiedene Kooperationsbereiche und Projektideen hervorgegangen, die seither von interkantonalen Projektgruppen vorangetrieben werden. Am Dienstag haben die Regierungsmitglieder bei ihrem Treffen nun die klare Absicht zur Zusammenarbeit im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung geäussert: Die vier Kantone werden ihre Führungsausbildungen vereinheitlichen und im Rahmen einer Pilotphase gemeinsam anbieten.

    Ausserdem durften die Kantonsregierungen erfreut feststellen, dass die Arbeiten in den weiteren Projekten planmässig voranschreiten. Im Bereich der gemeinsamen Versorgungsplanung Psychiatrie konnte beispielsweise am 30. September die Vernehmlassung zum Versorgungsbericht ausgelöst werden. Die Verabschiedung der gemeinsamen Spitallisten ist auf Ende 2027 vorgesehen.

    Ebenfalls kürzlich fand zudem die Kick-off-Veranstaltung für die Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung im Bereich der Cyberkriminalität statt. Das Projektteam wird nun im Verlauf des kommenden Jahres die Umsetzung ausarbeiten. Beim PostAuto-Pilotprojekt «AmiGo» hat das Bundesamt für Strassen die notwendige Ausnahmebewilligung für das automatisierte Fahren erteilt. Der reguläre Betrieb soll 2027 starten.

    Im Bereich der künstlichen Intelligenz konnte im Juni basierend auf einer Potenzialanalyse eine Verwaltungsvereinbarung abgeschlossen werden. Da diese zusätzlich von den Kantonen Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Zürich und dem Fürstentum Liechtenstein unterzeichnet wurde, sollten mit den weiteren Arbeiten noch grössere Synergien erzielt werden können.

    Ausserdem ist mit der Jagd ein zusätzlicher Kooperationsbereich hinzugekommen.

    Zusammen mit der strategischen Zusammenarbeit riefen die vier Kantonsregierungen vor zwei Jahren einen leitenden Ausschuss auf politischer Ebene ins Leben, der seither vom Thurgauer Regierungsrat Dominik Diezi geführt wurde. Zu seinem Nachfolger wurde beim Treffen turnusgemäss der St. Galler Regierungsrat Marc Mächler gewählt, der den Vorsitz ab sofort übernimmt. Ausserdem nutzen die Regierungsmitglieder die Gelegenheit, sich zu weiteren Themen auszutauschen. Dazu gehörten unter anderem der Verkehr 45 und die im Jahr 2029 in der Ostschweiz geplanten SwissSkills.

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