Bündner FDP nominiert Bühler und Michael für Regierungsratswahlen

Keystone-SDA Regional
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Thusis,

Die Bündner FDP hat am Freitagabend Martin Bühler (bisher) und den Parteipräsidenten Maurizio Michael einstimmig für die Regierungsratswahlen vom 14. Juni nominiert. Die Liberalen stellen somit eine Doppelkandidatur auf und versuchen, ihre Sitzzahl in der Kantonsregierung zu verdoppeln.

Mit ihm, Maurizio Michael, will die FDP des Kantons Graubünden einen zweiten Sitz in der Kantonsregierung erobern.
Mit ihm, Maurizio Michael, will die FDP des Kantons Graubünden einen zweiten Sitz in der Kantonsregierung erobern. - BÜNDNER FDP/ZVG

Mit dem 1970 geborenen Unternehmer Michael nominiert die FDP neben Bühler eine Person, die das italienischsprachige Graubünden vertritt. Michael wohnt in Castasegna im Bergell, wo er auch Präsident der Verwaltungskommission des Gesundheitszentrums sowie des Zentrums puntoBregaglia ist, das im Bereich Unternehmertum und Innovation tätig ist.

Michael sitzt seit 2010 im Bündner Grossen Rat und seit 2024 ist er Präsident der FDP Graubünden. «Mit Maurizio haben wir die perfekte Persönlichkeit gefunden», hiess es in der Versammlung, wobei betont wurde, dass die Bündner Regierung einen Unternehmer in ihren Reihen brauche. Seine Kandidatur ist auch dadurch motiviert, dass das italienischsprachige Graubünden seit nunmehr 15 Jahren nicht mehr in der Regierung vertreten ist.

In einer Mitteilung schrieb die FDP Graubünden auch, sie als zweitstärkste Partei im Bündner Grossen Rat solle auch zwei Sitze in der Kantonsregierung besetzen.

Der 48-jährige Martin Bühler aus Fideris im Prättigau ist seit 2023 Mitglied der Kantonsregierung. Als Finanzdirektor des Kantons Graubünden ist er für eine gesunde und nachhaltige Finanzverwaltung verantwortlich, wie die Partei mitteilte.

Er war an der Delegiertenversammlung in Reinach GR nicht anwesend, da er als Regierungspräsident am nationalen Trauertag zum Gedenken an die Opfer des Neujahrsbrandes in Crans-Montana in Martigny (VS) teilnahm.

Die derzeitige Bündner Regierung besteht aus drei Mitgliedern der Mitte (Carmelia Maissen, Marcus Caduff und der scheidende Jon Domenic Parolini), dem Sozialdemokraten Peter Peyer und dem Liberalen Bühler.

Mit Ausnahme von Parolini, der die Amtszeitbegrenzung erreicht hat, werden alle für die Regierungsratswahlen im Juni erneut kandidieren. Die Mitte wird ihre drei Kandidaten – Marcus Caduff, Carmelia Maissen und Aita Zanetti – an der Nominierungsversammlung am 23. Januar vorstellen.

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