Graubünden

    Kanton Glarus verbietet Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen

    Keystone-SDA Regional
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    Surselva,

    Der Kanton Glarus dreht den Landwirten wegen der anhaltenden Trockenheit den Hahn ab: Um die Gewässer vor dem kompletten Austrocknen zu schützen, verhängt er ein Wasserentnahme-Verbot aus allen Oberflächengewässern.

    Die Trockenheit hält an. Der Kanton Glarus verhängt deshalb ein Wasserentnahme-Verbot für alle Oberflächengewässer im Tal. (Symbolbild)
    Die Trockenheit hält an. Der Kanton Glarus verhängt deshalb ein Wasserentnahme-Verbot für alle Oberflächengewässer im Tal. (Symbolbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

    Es gebe keine Bewilligungen für Wasserentnahmen mehr, teilte der Kanton am Donnerstag mit. Vom Verbot ausgenommen ist lediglich die Entnahme mit Giesskannen und Eimern.

    Ausnahmen macht der Kanton nur beim Linthkanal, beim Escherkanal, beim Walensee sowie im Sömmerungsgebiet. Allerdings braucht dies eine Bewilligung.

    Die Fliessgewässer im Kanton Glarus würden – wie in der ganzen Schweiz – nur noch wenig Wasser führen, was zu Fischsterben führen könne. Mit dem Verbot würden die Wasserlebewesen geschützt.

    Kommentare

    User #5004 (nicht angemeldet)

    Aber die Kraftwerke dürfen weiterhin 90% des gesamten Wassers aus dem Bach nehmen und durch die Druckröhre leiten, dad macht Sinn.

    User #5711 (nicht angemeldet)

    Aber der Golfplatz bewässern und die Fassaden putzen, das geht......

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