St. Galler Spitalverbund Hoch startet mit Gewinn

Der St. Galler Spitalverbund Health Ostschweiz (Hoch) hat das erste Jahr nach dem Zusammenschluss mit schwarzen Zahlen abgeschlossen. Der Gewinn betrug über 34 Millionen Franken. Im Jahr zuvor wiesen alle Spitäler zusammen ein operatives Defizit von 25 Millionen Franken aus.

Im Januar 2025 schlossen sich die noch vier Spitäler in St. Gallen, Grabs, Uznach und Wil zu einer gemeinsamen Organisation namens «Health Ostschweiz» zusammen. Seither gibt es nur noch eine gemeinsame Geschäftsleitung.
Für das letzte Jahr vor der Fusion wiesen die vier Spitalverbunde einen Verlust von 800'000 Franken aus. Ohne die Berücksichtigung von Sondereffekten wie der Auflösung von Reserven war das Ergebnis ein operatives Minus von 25 Millionen Franken. Im Vergleich zu 2023 bedeutete dieses Resultat eine «signifikante Verbesserung», wie es damals hiess.
Das Geschäftsjahr 2025 schloss der Spitalverbund mit einem Gewinn von 34,4 Millionen Franken ab, wie einer Mitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist. Der Umsatz belief sich auf über 1,4 Milliarden Franken. Zum positiven Ergebnis beigetragen habe unter anderem eine optimierte Kapazitätsauslastung sowie der gezielte Einsatz von Personalressourcen. Zu wesentlichen Mehreinnahmen führte gemäss Communiqué auch ein höherer Schweregrad der stationären Fälle am Zentrumsspital.





