SVP Graubünden nominiert 120 Kandidierende für Grossratswahlen

Keystone-SDA Regional
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Chur,

Die SVP Graubünden tritt mit vollen Listen zu den Grossratswahlen 2026 an. Insgesamt hat die Partei 120 Kandidatinnen und Kandidaten nominiert, wie sie am Montag mitteilte.

Standespräsidentin Valérie Favre Accola hier mir Bundesrat Albert Rösti an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz, am Samstag, 28. März 2026, in Maienfeld.
Standespräsidentin Valérie Favre Accola hier mir Bundesrat Albert Rösti an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz, am Samstag, 28. März 2026, in Maienfeld. - Keystone/GIAN EHRENZELLER

Die Kandidierenden würden die Vielfalt des Kantons widerspiegeln, von der Landwirtschaft bis zur Wirtschaft. Die SVP sei in allen Regionen vertreten und entsprechend breit verankert, hiess es weiter. Die Wahlen finden am 14. Juni statt.

Im Wahlkampf setzt die Partei unter anderem auf die Stärkung der regionalen Wirtschaft, bezahlbaren Wohnraum, Bürokratieabbau sowie Sicherheit. Zudem fordert sie eine konsequente Regulierung von Grossraubtieren.

Parallel zu den Wahlen gelangt auch die Nachhaltigkeitsinitiative der SVP zur Abstimmung. Diese verlangt eine stärkere Steuerung der Zuwanderung, um Belastungen bei Wohnraum, Verkehr und Infrastruktur zu begrenzen.

Mit Standespräsidentin Valérie Favre Accola tritt die Partei zudem mit einer eigenen Kandidatin für die Bündner Regierung an. Mit einem Wähleranteil von rund 31 Prozent und einer 25-köpfigen Fraktion im Grossen Rat ist die SVP laut Mitteilung derzeit die einzige der vier grossen Fraktionen ohne Regierungsvertretung. Dies solle sich am 14. Juni ändern.

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