HC Davos bodigt die ZSC Lions und erspielt sich zwei Matchpucks

Der HC Davos kann am Sonntag in den Playoff-Final einziehen. Die Bündner beenden eine unglaubliche Heim-Bilanz der Lions.

Das Wichtigste in Kürze
- Dem HC Davos gelingt im Playoff-Halbfinal das Break.
- Damit erspielt man sich Matchpucks, am Sonntag winkt der Final-Einzug.
- Für die ZSC Lions ist es die erste Heim-Pleite in den Playoffs nach 19 Siegen.
- Auch Fribourg-Gottéron steht mit einem Bein im Final.
Das Heimteam erwischt in der Swiss Life Arena den besseren Start: Nach einer Druckphase ist es Dean Kukan, der in der 7. Minute den Puck per Backhand in den Netzhimmel lupft. Damit gehen die ZSC Lions mit einer knappen Führung in die erste Pause.
Im Mitteldrittel dauert es dann nur drei Minuten, bis den Bündnern der Ausgleich gelingt. Tino Kessler springt die Scheibe nach einem missglückten Schuss erneut vor den Stock. Der 29-Jährige lässt sich kein drittes Mal bitten und trifft an Hrubec vorbei zum 1:1.
Stark gekontert
Und für den HC Davos kommt es noch besser: In der 32. Minute erobert man sich in der neutralen Zone den Puck, bringt ihn vors Tor und Brendan Lemieux trifft. Für den Kanadadier ist es der erste Treffer in dieser Halbfinal-Serie.

Im letzten Abschnitt drücken die Lions auf den Ausgleich, laufen aber erneut in einen Konter rein. Kessler findet mit einem starken Pass den aufgerückten Andersson, der auf 3:1 stellt. Damit scheint die Vorentscheidung gefallen.
Die Zürcher sind bemüht, nochmals den Anschluss zu schaffen. Und tatsächlich: Fünf Minuten vor Schluss trifft Lammikko zum 2:3 aus Sicht des Heimteams.
HCD beendet irre ZSC-Serie
Doch Freude ist nur von kurzer Dauer: Nur 45 Sekunden nach dem Anschlusstreffer sorgt Asplund für das 4:2. Der Schwede wird von Dahlbeck mustergültig lanciert und stösst die Finaltür für den HC Davos weit auf.

105 Sekunden vor Schluss sorgt Kessler mit dem Empty-Netter zum 5:2 für die Entscheidung. Damit könnten die Bündner am Sonntag zuhause in den Final einziehen.
Für die Lions endet damit eine beeindruckende Serie: Die letzten 19 Playoff-Heimspiele konnten allesamt siegreich gestaltet werden. Jetzt muss man sich erstmals seit April 2023 geschlagen geben.
Auch Fribourg mit Matchpucks
Dank drei Toren im Mitteldrittel feiert Fribourg-Gottéron in Genf bei Servette das Break. Christoph Bertschy lässt sich für einen Doppelpack feiern.
Dabei verspielen die Drachen beinahe eine 4:1-Führung: Praplan und Ignatavicius bringen das Heimteam nochmals heran. Der Ausgleich will dann aber nicht fallen.
So kann Fribourg – genau wie der HCD – am Sonntag zuhause den Sack zumachen. Es wäre das erste Mal, dass man ein Playoff-Duell gegen Servette für sich entscheidet.








