Schaffhausen

    FC Schaffhausen: Kopfschütteln bei Yakin über Waadtland-«Gschänkli»!

    Mischi Wettstein
    Mischi Wettstein

    Schaffhauserland,

    Päckli-Alarm in der Challenge League? Der Sieg von Nyon hat einen faden Beigeschmack für den FC Schaffhausen. Coach Hakan Yakin äussert sich bei Nau.ch.

    FC Schaffhausen
    Hakan Yakin liegt nach dem Nyon-Sieg in Lausanne nun vier Punkte hinter dem rettenden neunten Platz der Challenge League. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Stade Nyonnais schlägt Stade Lausanne-Ouchy und holt Big Points im Abstiegskampf.
    • Nau.ch berichtete vor dem Spiel über ein mögliches Waadtland-Päckli.
    • Nun sagt auch Schaffhausen-Coach Yakin: «Es war Arbeitsverweigerung.»

    Big Points für Stade Nyonnais im Abstiegskampf der Challenge League. Zum Ärger von Schlusslicht FC Schaffhausen.

    Der Tabellen-Zweitletzte schlägt den Super-League-Absteiger Stade Lausanne-Ouchy auswärts 1:0. Und liegt nun vier Punkte vor Schaffhausen.

    challenge league
    Grosser Jubel bei Stade Nyonnais nach dem Sieg im Waadtland-Derby gegen Ouchy – Kopfschütteln beim FC Schaffhausen... - keystone

    Das Resultat sorgt für Wirbel. Nau.ch berichtete bereits vor dem Duell über ein mögliches Waadtland-Päckli in der Challenge League. Ist genau dieses nun eingetreten?

    Darum sorgt das Duell Nyon – Ouchy für Stirnrunzeln

    Worum gehts?

    Präsident von Lausanne-Ouchy ist Uhren-Unternehmer Vartan Sirmakes. Ihm gehört vor seinem Einstieg bei SLO 2019 auch Stade Nyonnais.

    Vartan Sirmakes
    Ouchy-Boss Vartan Sirmakes. - keystone

    Weil er bei zwei konkurrierenden Clubs involviert war, übergab er die Leitung von Stade Nyonnais seinem Sohn. Doch auch Sassoun Sirmakes musste später die Aktienmehrheit abgeben.

    Weil sein Vater Ouchy-Besitzer ist, wäre Nyon die Lizenz für die Challenge League wegen eines Interessenskonfliktes verweigert worden. Der Präsident heisst seitdem Michael Palma, ein Lausannois, der zuvor bereits Étoile Carouge präsidierte.

    Hakan Yakin: «Es war praktisch Arbeitsverweigerung»

    Nyon verlor zuvor seine vier letzten Partien in der Challenge League. Nun gelingt ausgerechnet gegen Ouchy der Befreiungsschlag. Ein Schelm, wer Böses denkt...

    Für Hakan Yakin, Trainer des FC Schaffhausen, ist klar: Dieser Sieg hat einen faden Beigeschmack...

    «Nyon hatte in den letzten Spielen nie eine Chance. Ausgerechnet jetzt kommt Ouchy. Ich habe den Match gesehen. Es war praktisch Arbeitsverweigerung von Ouchy, sie hatten keine gute offensive Aktion.»

    Wer steigt aus der Challenge League ab?

    Überrascht sei er davon aber nicht. «Ganz ehrlich: Ich habe damit gerechnet, dass Nyon diese drei Punkte holt. Bei Ouchy geht es um nichts mehr. Es ist schade, dass man in einer solchen Situation ‹Gschänkli› macht.»

    Entscheidet das Waadtland-Päckli am Ende gegen den FC Schaffhausen?

    Der Ex-Natispieler hofft, dass das Waadland-«Päckli» letztlich nicht entscheidend sein wird. «Es ist schade, wenn man schaut, wer für die beiden Vereine zuständig ist. Da liegt der Ball auch bei der Liga. Aber wir dürfen nicht auf unsere Gegner schauen, bei der Mannschaft werden wir das nicht gross erwähnen.»

    Wichtig sei jetzt, dass man selbst eine Reaktion darauf zeige. «Wenn wir die nächsten vier Spiele gewinnen, sind wir sicher nicht Letzter. Zudem gibt es noch eine Direktbegegnung. Da werden wir vollgas geben.»

    Dieses Direkt-Duell steigt am 9. Mai. Die weiteren Gegner des FC Schaffhausen heissen Wil, Vaduz und zum Saison-Abschluss der Challenge League Bellinzona.

    Kommentare

    User #4463 (nicht angemeldet)

    Dachte, der Yakin muss täglich aufs RAV und hat keine Zeit um Matches zu schauen

    User #1574 (nicht angemeldet)

    Hat Rolli nun einen Investor aus Fernost? Muri hat doch langsam die Geduld verloren?

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