Olympia 2026 – Ragettli: «Ich wollte meinen Vater stolz machen»

Bei Andri Ragettli (27) fliessen Tränen. Der Bündner verpasst die Medaille an Olympia 2026 erneut knapp. Der Vierte denkt an seinen verstorbenen Vater.
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Das Wichtigste in Kürze
- Andri Ragettli (27) muss sich im Freeski-Slopestyle mit Rang vier zufrieden geben.
- Beim Bündner fliessen danach im Interview Tränen.
- «Ich glaube, mein Vater im Himmel ist trotzdem stolz auf mich.»
Wieder nur Rang vier. Andri Ragettli (27) verpasst eine Medaille auch bei Olympia 2026 in Livigno. Zuletzt verpasste der Bündner Edelmetall schon vor vier Jahren in Peking.
«Meine Leistung war sehr gut. Ich habe einen extrem coolen ersten Lauf hingebracht. Darauf bin ich stolz. Aber ich muss nicht lügen – der vierte Platz ist nicht das, was ich wollte», sagt er im SRF-Interview.

Der Freeski-Star weiter: «Es ist extrem hart – mein zweiter vierter Platz, ich habe so, so viel Arbeit investiert. Ich brauchte meine Zeit, um das zu verdauen.»
Tränen bei Andri Ragettli – aber auch eine Kampf-Ansage
Er sei aber ein Kämpfer – und werde weiterkämpfen. «Zu den Leuten, zu denen ich hinaufschaue, die geben nie auf. So mache ich das auch. Auch wenn es nicht das Resultat ist, das ich wollte.»

Dann fliessen Tränen beim Flimser mit 663'000 Followern auf Instagram: «Ich ging heute da raus und wollte meinen Vater stolz machen. Heute ist es leider nur der vierte Platz. Aber ich glaube, er ist trotzdem stolz auf mich im Himmel. Ich gebe nicht auf.»
Ragettlis Vater starb bei einem Arbeits-Unfall, als Andri ein Jahr alt war.
6,5 Punkte fehlen zur Medaille an Olympia 2026
Die Gold-Medaille sichert sich heute der Norweger Birk Ruud (86,28 Punkte). Silber geht an den US-Amerikaner Alex Hall (85,75), Bronze an den Neuseeländer Luca Harrington (85,15). Ragettli fehlen zur Medaille 6,5 Punkte.





