Thurgauer Wissenschaftler erhält Walter Enggist Forschungspreis

Der Thurgauer Wissenschaftler Maximilian Stölzle wird mit dem Forschungspreis Walter Enggist 2026 ausgezeichnet. Der in Arbon aufgewachsene Postdoktorand am Massachusetts Institute of Technology in den USA forscht auf dem Gebiet der Robotik.

Stölzle erhält den mit 15'000 Franken dotierten Forschungspreis für seine Dissertation zum Thema weiche Robotik, teilte der Kanton Thurgau am Mittwoch mit. Entsprechende Roboter könnten Kräfte abfedern, sich an ihre Umgebung anpassen und empfindliche Objekte vorsichtiger berühren.
Stölzles Forschung leiste einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung weicher Roboter, die sicherer und präziser einsetzbar seien. Dem Preisträger gelinge es auf hervorragende Weise, die Resultate seiner Arbeit verständlich darzustellen und die Leserschaft mitzunehmen, wie es in der Mitteilung weiter hiess.
Der Preisträger absolvierte an der Kantonsschule Romanshorn die Matura, studierte an der ETH Zürich Maschinenbau und promovierte an der Delft University of Technology in den Niederlanden, ehe ihn sein Weg an das Massachusetts Institute of Technology führte.
Der mit 3000 Franken dotierte Nachwuchsforschungspreis geht in diesem Jahr an Gianna Zorzini. Sie erforschte depressive Symptome während der Schwangerschaft und im Wochenbett.
Der Forschungspreis Walter Enggist wird seit 2019 vergeben. Die Mittel stammen aus der Erbschaft des 2016 verstorbenen Frauenfelders Walter Enggist. Er hatte dem Kanton rund sechs Millionen Franken hinterlassen, die für die Förderung von Online-Bildung und Forschung eingesetzt werden.
Die Preise werden am 16. September an der Kantonsschule in Frauenfeld verliehen.





