40-Meter-Sprung: Ostschweizer Basejumper prallt gegen Felswand

Lui Eigenmann
Lui Eigenmann

Wil,

Vor gut einem Jahr sprang der Basejumper Daniel Kleber vom 36 Meter hohen Wiler Turm. Nun ist der Adrenalinjunkie bei einem ähnlichen Sprung fast gestorben.

Daniel Kleber
Basejumper Daniel Kleber ist bei einem Sprung fast gestorben. - zVg

Nach fast 500 Base-Sprüngen wurde ein einziger Vorbereitungsfehler für den Extremsportler beinahe zur Katastrophe.

Bei einem Sprung aus 40 Metern, nur vier Meter höher als vom Wiler Turm, prallte er gegen eine Felswand und schlug mit nur teilweise geöffnetem Fallschirm auf dem Boden auf.

Daniel Kleber
Nun werde es Basejumper Daniel Kleber ruhiger angehen. - Instagram/@daniel_kleber

Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu: Beide Knöchel brachen, mehrere Bänder rissen und der Rücken wurde an drei Stellen verletzt.

Vier Wochen nach dem Unfall befindet er sich noch in der Rehabilitation. Mit der Veröffentlichung des Videos auf Social Media will Kleber nach eigenen Angaben zeigen, dass zum Extremsport nicht nur Erfolge, sondern auch Fehler, Rückschläge und Risiken gehören.

Bist du ein Adrenalin-Junkie?

Nun werde er es ruhiger angehen, die letzten zwei Jahren habe er fast nichts anderes gemacht, so der Ostschweizer.

Hinweis

Dieser Artikel ist zuerst in den «Wiler Nachrichten» erschienen.

Kommentare

User #1863 (nicht angemeldet)

Solche extreme Sportarten verteuern die Versicherungen. Eigentlich sollten die ein Täfelchen um den Hals tragen wo darauf steht: bei Absturtz keine Haftung.

User #3330 (nicht angemeldet)

Das ist jeder selber Schuld.Nur sollten die KK Kosten solche Extrem"sportler" selber tragen müssen.Wie Die neben der Skipistefahrer auch

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