Graubünden

    Bergsturzlage in Brienz GR bleibt trotz Trockenheit angespannt

    Keystone-SDA
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    Trotz abnehmender Rutschgeschwindigkeit der Schutthalden in Brienz GR bleiben die Gefahren hoch.

    Brienz
    Die Behörden haben die Gefahrenstufe Rot aufrechterhalten. Es bleibt beim Betretungsverbot für das Dorf Brienz und dessen Umgebung. (Archivbild) - dpa

    Als Folge der Trockenheit hat die Rutschgeschwindigkeit der Schutthalden oberhalb von Brienz GR zwar abgenommen. Die Behörden geben aber keine Entwarnung, das gefährdete Dorf bleibt Sperrgebiet, wie die Gemeinde Albula am Freitag mitteilte.

    Die Rutschungen am Berghang und bei Dorf hätten sich deutlich verlangsamt, sie seien aber auf hohem Niveau verblieben, heisst es. Betrachte man eine längere Dauer, seien sie markant gestiegen. Bei Niederschlägen sei eine rasche Beschleunigung insbesondere des Plateaus Ost und der Schutthalde oben zu erwarten.

    Gefahrenstufe Rot weiterhin aktiv

    Die Behörden haben entsprechend die Gefahrenstufe Rot aufrechterhalten. Es bleibt also beim Betretungsverbot für das Dorf Brienz und dessen Umgebung.

    Das Dorf war bereits 2023 mehrere Wochen evakuiert. Ein gewaltiger Schuttstrom stoppte damals kurz vor dem Dorfrand. Das abgerutschte Felsvolumen betrug 1,7 Millionen Kubikmeter. Jetzt könnte die Sturzmasse im Extremfall noch grösser werden.

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