Beschwerde zurückgezogen: Wende bei Todes-Wasserfall

Der Todes-Wasserfall Felsegg kann entschärft werden. Das Bundesamt für Umwelt zieht seine Beschwerde gegen den Bau zurück.

Nachdem hier in der vergangenen Woche über die Beschwerde des Bundesamt für Umwelt (BAFU) berichtet wurde, welche die geplanten Bauarbeiten am Wasserfall Felsegg verunmöglichen, kommt es nun zur grossen Wende.

Das Bundesamt für Umwelt hat am 7. Oktober 2025 Behördenbeschwerde gegen die Bewilligung zur Abtragung eines Felssporns an der Wasserfallkante des Thurfalls erhoben, weil der Thurfall innerhalb der Aue «Gillhof-Glattburg» von nationaler Bedeutung liegt.
Der Kanton hat in Absprache mit dem BAFU zum Vorhaben, wie Recherchen zeigen, nun weitere Abklärungen getroffen.
«Es hat sich gezeigt, dass die Gefahrenquelle am Thurfall durch einen früheren baulichen Eingriff verursacht wurde. Das BAFU ist daher mit dem geplanten Eingriff einverstanden», so Dorine Kouyoumdjian, Informationsbeauftragte beim Bundesamt für Umwelt.
Demnach stehen den geplanten Massnahmen am Wasserfall nun nichts mehr im Wege.
Hinweis
Dieser Artikel ist zuerst in den «Wiler Nachrichten» erschienen.








