Trump streicht die Strafzölle wegen Grönland

US-Präsident Donald Trump ist heute Mittag am Flughafen Zürich gelandet. In Davos GR dominiert der Grönland-Konflikt. Mit dem Nau.ch-Ticker verpasst du nichts.

Das Wichtigste in Kürze
- In Davos GR treffen sich die Reichen und Mächtigen anlässlich des World Economics Forum.
- Mittlerweile ist Donald Trump am Flughafen in Zürich gelandet.
- Mit Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden.
Am Dienstag startete das World Economics Forum mit Reden zahlreicher Staatschefs. Die dominierenden Themen in Davos GR sind Donald Trump, seine Zölle und vor allem seine Annexions-Absichten auf Grönland.
Heute, Mittwoch, wird der US-Präsident selbst ins Bündnerland reisen und eine mit Spannung erwartete Rede halten.
Hier im Nau.ch-Ticker bleibst du auf dem Laufenden.
Rutte bestätigt Trumps Angaben
22.30: Mark Rutte hat die Angaben von US-Präsident Donald Trump zu einem Rahmen für ein mögliches Grönland-Abkommen bestätigt. Was Trump mitgeteilt habe, sei völlig korrekt, sagte der Niederländer am Rande von Gesprächen beim Weltwirtschaftsforum in Davos der ARD. Details wollte er allerdings nicht nennen, er sagte lediglich, es werde weitere Gespräche geben.

Eine Sprecherin des Nato-Generalsekretärs ergänzte wenig später, Rutte habe ein sehr produktives Treffen mit Trump zur Sicherheit in der Arktisregion gehabt. Die Gespräche unter den Nato-Verbündeten über den vom Präsidenten erwähnten Rahmen würden sich nun darauf konzentrieren, die Sicherheit in der Arktis durch das gemeinsame Handeln der Alliierten zu gewährleisten, insbesondere der sieben arktischen Alliierten USA, Kanada, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island.
«Die Verhandlungen zwischen Dänemark, Grönland und den Vereinigten Staaten werden fortgesetzt – mit dem Ziel sicherzustellen, dass Russland und China in Grönland niemals Fuss fassen, weder wirtschaftlich noch militärisch», sagte sie.
Trump: Grönland-Übereinkunft wäre «für immer»
22.05: Donald Trump sieht sich auf dem Weg zu einer dauerhaften Vereinbarung zu Grönland. In einem Interview des US-Senders CNBC bekräftigte er, dass es Grundzüge einer Übereinkunft gebe.
Zugleich wollte Trump sich nicht zu Details äussern. Es sei «etwas komplex», sagte Trump auf die Frage, ob es um Eigentum oder etwas anderes gehe. Die angedachte Vereinbarung sei aber «für immer» ausgelegt. Dabei gehe es unter anderem um Sicherheitsfragen.
Parmelin spricht mit Nahost-Vertretern über Friedensprozess
22.00: Guy Parmelin hat sich am WEF in Davos GR mit seinen Amtskollegen aus Israel und der palästinensischen Behörden über den Friedensprozess in Gaza ausgetauscht. Weitere Treffen hatte er am Mittwoch mit Partnern aus Südamerika und Europa.
Dänemarks Aussenminister: Grönland-Annexion wird nicht passieren
21.55: Der dänische Aussenminister Lars Løkke Rasmussen sieht positive Signale im Grönland-Konflikt mit den USA.
Der Tag endet besser, als er begonnen hat», sagte der Minister dem dänischen Rundfunk in einem Interview. «Zwei Dinge nehme ich aus Davos mit: Dass Trump sagt, dass er Grönland nicht angreift (...) und dass der Zoll-Krieg auf Standby ist. Das ist positiv.»
Der Minister stellte aber klar: «Es wird nicht passieren, dass die USA Grönland besitzen.» Trumps Ambition dahingehend bezeichnete er als «wilde Fantasien».
Zwei Brände in Davos ausgebrochen
21.20: Während des Weltwirtschaftsforums ist am Mittwochabend im Davoser Kongresszentrum ein Feuer ausgebrochen. Dies bestätigte die Polizei auf Anfrage von Keystone-SDA.
Der US-Präsident Donald Trump soll dabei noch im Gebäude gewesen sein. Verletzte gab es keine. Wegen der vielen Leute sind aber Feuerwehr, Polizei und Ambulanzen ausgerückt. Das Kongresszentrum war entsprechend blockiert.
Weiter brannte es neben einem Davoser Hotel.
Trump streicht Strafzölle wegen Grönland
20.40: Donald Trump macht bei den Strafzöllen gegen die EU im Konflikt gegen Grönland einen Rückzieher. Dies verkündet er auf seinem Sprachrohr Truth Social.
Bei einem «sehr produktiven Treffen» mit dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte habe man den Rahmen für ein Abkommen geschaffen. Dieses soll sich um Grönland und die gesamte Arktisregion handeln. Was genau in dieser angeblichen Vereinbarung stehen soll, blieb unklar

Diese Lösung werde, wenn sie umgesetzt werde, für die USA und alle Nato-Mitglieder von grossem Nutzen sein, betonte Trump. «Auf der Grundlage dieser Übereinkunft werde ich die Zölle, die am 1. Februar in Kraft treten sollten, nicht verhängen.»
Trump kündigte an, dass weitere Gespräche zum «Golden Dome» liefen. Er hatte bereits mehrfach betont, dass Grönland elementar sei für den Aufbau der geplanten Raketenabwehr. US-Vizepräsident JD Vance, Aussenminister Marco Rubio, der Sondergesandte Steve Witkoff und andere würden die Verhandlungen für die USA führen. Wobei es bei den Verhandlungen im Detail geht, liess Trump offen.
Trump will Selenskyj am Donnerstag treffen
18.50: Donald Trump will nach eigenen Angaben den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj im Schweizer Alpenort Davos treffen. Zunächst sprach er von einem Treffen noch am heutigen Mittwoch, korrigierte die Aussage später aber vor Journalisten und erklärte, das Treffen werde am Donnerstag stattfinden, wie der US-Fernsehsender CNN berichtete.
Er glaube, dass der ukrainische Präsident einen Deal machen wolle, behauptete Trump in Davos, wo er am Weltwirtschaftsforum teilnahm. «Ich denke, ich kann sagen, dass wir einigermassen nah dran sind.» Der Republikaner wiederholte seine Forderung, dass der seit fast vier Jahren andauernde Ukraine-Krieg enden müsse.

Das ukrainische Portal «Jewropejska Prawda» bezeichnete ein Treffen in Davos als möglich, aber nicht mehr am Mittwoch. Selenskyj selbst hatte bereits am Dienstag angekündigt, dass er wegen der andauernden russischen Angriffe aus der Luft viel im eigenen Land zu tun habe und deswegen nur in die Schweiz reisen werde, wenn es ein unterschriftsreifes Dokument gebe oder weitere Hilfszusagen etwa zur Lieferung von Flugabwehrwaffen.
Dänemark lehnt Verhandlungen über Grönland ab
18.25: Verhandlungen über eine Übergabe Grönlands an die USA kommen nach Angaben des dänischen Aussenministers Lars Løkke Rasmussen für sein Land nicht infrage. An solchen Gesprächen werde Dänemark nicht teilnehmen, stellte Rasmussen im dänischen Fernsehen klar, nachdem US-Präsident Donald Trump diese in einer Rede «unverzüglich» gefordert hatte.
«Wir gehen in keine Verhandlungen, die darauf basieren, dass wir grundlegende Prinzipien aufgeben», sagte Lars Løkke Rasmussen dem Sender DR zufolge. «Das werden wir niemals tun.»
Milei kritisiert Eingriffe in freien Markt
18.20: Der ultraliberale Staatschef lobt den Kapitalismus in Davos als nicht nur produktivste, sondern auch gerechteste Wirtschaftsform. Seinem eigenen Land hat er bereits radikale Reformen verordnet.
Argentiniens ultraliberaler Präsident Javier Milei hat beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos ein Plädoyer für einen weitgehend unregulierten Kapitalismus gehalten. «Der Kapitalismus ist nicht nur produktiv, sondern das einzige gerechte Wirtschaftssystem», sagte er. «Jeder Eingriff in den Markt ist eine Verletzung des Rechts auf Eigentum und damit ungerecht.»
Der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Universitätsdozent zitierte in seiner Rede im Stile einer Vorlesung liberale Ökonomen wie Murray Rothbard, Jesús Huerta de Soto und Hans-Hermann Hoppe und kritisierte jeglichen Versuch, den freien Markt einzuhegen. «Regulation tötet Wachstum», sagte er.
15.20: Nicht alle Journalistinnen und Journalisten haben im Saal Platz. Wer nicht über einen besonderen Badge verfügt, muss draussen oder in einem Raum warten, wo Trumps Rede live übertragen wird.

Einige Medienschaffende haben sich deshalb auf den Platzmöglichkeiten im Eingangsbereich eingefunden.
14.54: Apple-CEO Tim Cook hat ebenfalls seinen Weg in das Davoser Kongresszentrum gefunden.

14.48: Auch der amerikanische Aussenminister Marco Rubio ist am WEF vor Ort.

14.38: US-Präsident Donald Trump hat seine Rede am WEF in Davos begonnen. Die wichtigsten Aussagen des Republikaners findest du in diesem Ticker.
14.33: Die Spannung steigt weiter. Vor dem Kongressraum tummeln sich immer noch unzählige Interessierte.

14.00: Trump ist soeben in Davos gelandet.


13.55: Der Helikopter «Marine One», in dem sich Donald Trump befindet, wird derzeit von einem zweiten Helikopter der Militär-Flotte begleitet.

13.46: Wie die «Financial Times» unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, wurde der US-Handelsminister Howard Lutnick am Dienstagabend bei einem Abendessen ausgebuht.

Die Veranstaltung wurde von WEF-Co-Präsident Larry Fink ausgerichtet. Nach aggressiven Äusserungen Lutnicks hätten andere Personen den Raum verlassen.
13.42: In Davos füllt sich derweil das Kongresszentrum. Trumps Rede am WEF 2026 wird mit viel Spannung erwartet. Gemäss Zeitplan soll der Republikaner um 14:30 Uhr auf die Bühne treten.

13.25: Auf aktuellen Bildern sind die ersten Momente zu sehen, als Donald Trump aus seinem Flugzeug steigt.

Darauf ist erkennbar, wie der US-Präsident die Bordtreppe hinuntergeht und anschliessend etwas zu den anwesenden Journalisten sagt. Gemäss SRF sei das Gesagte unter den Flugzeuglärm jedoch nicht hörbar gewesen.

13.15: Der Helikopter «Marine One», der Trump nach Davos bringen soll, hat soeben abgehoben.



12.36: Soeben ist Trump am Flughafen Zürich gelandet. Die Air Force One setzte um 12:36 Uhr auf Schweizer Boden auf.

Kaum in Zürich angekommen, wird Trump nach Davos weiterreisen. Dort werden er und die US-Delegation dann als erstes auf die Schweizer Delegation mit Bundespräsident Guy Parmelin (SVP), Bundesrat Ignazio Cassis (FDP) und Bundesrätin Karin Keller-Sutter (FDP) treffen.

12.20: US-Präsident Donald Trump reist von Zürich nach Davos. Dieses Mal nicht mit dem gepanzerten Präsidentenfahrzeug «The Beast».
12.13: Der Konvoi ist am Flughafen vorgefahren. Das zeigt ein Nau.ch-Video. Später wird der US-Präsident mit einem Helikopter nach Davos fliegen.
Nato-Generalsekretär äussert sich nicht zu Grönland-Streit
11.35: In der Diskussion mit europäischen Politikern wollte sich Nato-Generalsekretär Mark Rutte nicht zu den Entwicklungen wegen des Grönland-Streits äussern.

«Grönland ist nicht das Hauptproblem für uns, sondern die Ukraine», antwortete er auf die Frage, ob sich Europa selbst verteidigen könnte.
Hinter den Kulissen werde am Thema Grönland gearbeitet, öffentlich wollte er sich dazu jedoch nicht äussern. Er gab Präsident Trump jedoch recht, dass die Arktis-Insel besser geschützt werden müsse.
Hohes Sicherheitsdispositiv am Flughafen Zürich
11.15: Das Sicherheitsdispositiv am Flughafen ist hoch, wie Bilder von Polizei- und Militärfahrzeugen zeigen. In rund 1,5 Stunden sollte Trump in Zürich landen.
Gleich zeitig scheint die Hoffnung der Planespotter auf gute Sicht etwas zu steigen. Denn der Nebel lichtet sich zwischendurch, einige Sonnenstrahlen dringen durch.
Air Force One bald über europäischem Festland
11.10: Die Air Force One ist derzeit vor der britischen Küste zu sehen und dürfte bald in europäischen Luftraum eintreten.

Wie die WEF-Organisatoren gegenüber SRF angaben, soll Trump seine Rede wie geplant um 14:30 Uhr halten. Die Ankunft des US-Präsidenten wird derzeit gegen 12:45 Uhr erwartet.
Wegen Funkgerät: Polizei kontrolliert Plane-Spotter
10.55: Am Flughafen Zürich warten zahlreiche Plane-Spotter auf Trump – ausgestattet mit Kameras.
Einige sind enttäuscht, weil Trump nun doch nicht mit der Boeing 747 anreist. Der 17-jährige Daniel gibt an, dass er «scho bitzeli» enttäuscht sei.
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So geht es auch Bruno (56): «Einen Jumbo sieht man hier in Zürich selten. Es wäre schon schön gewesen, wenn man den hier nochmals gesehen hätte.»
Warm eingepackt, mit Essen und Getränken versorgt, harren die Plane-Spotter bei eisigen Temperaturen mehrere Stunden aus.

Die Polizei hat bereits Personenkontrollen durchgeführt. Ein Mann, der ein Funkgerät bei sich trägt, gerät dabei ins Visier der Beamten.
Der Plane-Spotter wehrt sich: «Das ist ein Flugfunk-Scanner zum Abhören. Die sind offiziell erlaubt.» Man könne diese Geräte im Handel kaufen. Schliesslich hat die Polizei dem dann auch nichts auszusetzen.
Der Besitzer ist sich der Aufmerksamkeit, die das Gerät auf sich zieht, bewusst. Bei einem solchen Anlass seien sowieso alle sensibilisiert, sagt er gegenüber Nau.ch.
Vertreter der USA und Russlands verhandeln über Ukraine-Krieg
10.14: Vertreter Russlands und der USA haben am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos über bilaterale Beziehungen und eine Friedensregelung für die Ukraine gesprochen.
An dem Treffen am Dienstagabend nahmen nach Moskauer Medienberichten der US-Sondergesandte Steve Witkoff, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew teil.
Ergebnisse wurden nicht mitgeteilt. Witkoff äusserte sich nicht über seine sonst üblichen Kanäle. Vor einer Kamera der russischen Zeitung «Iswestija» sprach er von einem «sehr positiven Treffen».
Gerüchteküche brodelt: Findet das WEF künftig woanders statt?
09.49: Offenbar wird hinter vorgehaltener Hand mit dem Gedanken gespielt, das WEF künftig nicht mehr in Davos abzuhalten. Das geht aus einem Bericht der «Financial Times» unter Berufung auf den WEF-Co-Präsidenten Larry Fink hervor.

Offenbar sorgte ein dreistündiger Stau dafür, dass sich ein Topmanager Gedanken machte, das WEF künftig woanders abzuhalten. Über verschiedene Städte werde diskutiert, so der Bericht. Auch eine Austragung an verschiedenen Orten ist Teil der Überlegung.
09.30: Laut einem Nau.ch-Reporter füllt sich der Parkplatz am Flughafen immer mehr. Dies ist auch auf einem Foto zu sehen.

Trump «drei Stunden verspätet»
09.25: Laut US-Finanzminister Scott Bessent hat Trump gemäss «derzeitigem Zeitplan» drei Stunden Verspätung. Gemäss dem ursprünglichen WEF-Programm sollte Trump um 14.30 Uhr eine Ansprache im Kongresszentrum halten.
Personenkontrollen am Flughafen Zürich
09.17: Ein Nau.ch-Reporter befindet sich seit dem Morgen früh am Flughafen. Die Aussichten für die Plane-Spotter sehen aktuell aber enttäuschend aus. Denn: Es ist neblig, man sieht so gut wie kein Flugzeug.
Gleichzeitig hat es eine «hohe Polizeipräsenz» am Flughafen Zürich. Diese führt auch Personenkontrollen durch.
Treffen mit Guy Parmelin vorgesehen
08.27: Zuversichtlicher zeigt sich Bessent in Hinblick auf die Zollverhandlungen. Er wird heute auf Guy Parmelin treffen, mit dem er gemäss eigenen Angaben ein «sehr gutes Verhältnis» hat.

Nebst lobenden Worten, dass Parmelin ausgesprochen gut in Wirtschaftsfragen gebildet sei, unterläuft dem Finanzminister dann doch noch ein Fauxpas: Parmelin sei ein fantastischer Vertreter «für die Franzosen».
Bessent teilt gegen Gouverneur Newsom aus
08.25: Als Bessent auf den kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom zu sprechen kommt, teilt er ordentlich aus. «Er ist der einzige in Kalifornien, der noch weniger über Wirtschaft weiss, als Kamala Harris», so Bessent.
Newsom sei wirtschaftlich viel zu ungebildet, um überhaupt irgendetwas zu wissen. Überhaupt sei der Gouverneur extrem selbstgefällig.
Anschliessend sorgt Bessent für Gelächter unter den Journalisten: «Lassen Sie mich wissen, wenn Sie noch detaillierter wissen wollen, was ich von Newsom halte.»
US-Finanzminister warnt Schweiz vor EU
08.15: Der amerikanische Finanzminister Scott Bessent hat um 8 Uhr seine Rede im USA-House in Davos begonnen. Er spricht über die amerikanische Handelspolitik.
Auch die angekündigten Strafzölle gegen acht Länder, die Truppen nach Grönland entsenden wollen, werden angesprochen. Bessent möchte aber offenbar keine genauen Aussagen dazu machen.

«Ich weiss nicht, was diese Länder damit sagen wollen. Das scheint mir sehr exotisch», sagt er gegenüber den Medien. Trump nehme das Thema sehr ernst. Bessent rät erneut, einen «tiefen Atemzug» zu nehmen. Man solle auf Trumps Rede warten, bevor man übereilte Entscheidungen treffe.
Zudem warnte Bessent die Schweiz davor, auf den EU-Zug aufzuspringen und die Regulierungen zu übernehmen.
Trump ist wieder unterwegs
06.37: US-Präsident Trump konnte seine Reise in die Schweiz offenbar fortsetzen.

Die mitreisenden Reporter berichteten, sie seien in die kleinere Air Force One – eine Boeing 757 – umgestiegen.
Technische Probleme: Trumps Flugzeug musste umkehren
06.21: Trumps Ankunft in der Schweiz dürfte sich verzögern. Wegen eines technischen Problems musste seine Air Force One kurz nach dem Start umkehren.
Die Regierungsmaschine mit dem Republikaner und seinem Begleittross machte kurz nach dem Start am späten Dienstagabend (Ortszeit) kehrt und flog zurück zum Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington.
Die Besatzung an Bord der Air Force One habe ein «kleines elektrisches Problem» festgestellt, deshalb habe man den Flug vorsichtshalber abgebrochen, teilte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt mitreisenden Journalisten mit.
Der US-Präsident hat anschliessend das Flugzeug gewechselt. Seine Ankunftszeit am Flughafen Zürich wird aus Sicherheitsgründen nicht kommuniziert – erwartet wird er aber zwischen 10 und 12 Uhr.
Trump: Lösung im Grönland-Konflikt möglich
03.00: Im Konflikt um Grönland hat sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich geäussert, dass eine Einigung mit Nato-Partnern möglich ist.
Er denke, man werde eine Lösung finden, mit der die Nato und die USA «sehr glücklich» sein werden. Dies sagte Trump wenige Stunden vor seinem Aufbruch zum Weltwirtschaftsforum. Gleichzeitig bekräftigte er seine bekannte Position, dass die USA Grönland aus Sicherheitsgründen bräuchten.

Auf die Frage, wie weit er gehen würde, um die Insel in den Besitz der USA zu bringen, sagte Trump: «Das werden Sie sehen.»
Trump sprach in Zusammenhang mit seiner Reise nach Davos auch davon, dass die USA viele Treffen zu Grönland geplant hätten. Er hatte im Grönland-Konflikt zwischen den USA und Europa bereits zuvor ein Treffen der beteiligten Parteien in Davos angekündigt. Wer konkret daran teilnehmen wird, liess der Republikaner offen.
Palantir-Chef: KI wird Einwanderung unnötig machen
02.45: Künstliche Intelligenz wird nach Einschätzung des US-Software-Anbieters Palantir breit angelegte Einwanderung zur Stützung der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts unnötig machen.
Es werde mehr als genug offene Jobs für Bürger eines Landes geben, «insbesondere solche mit einer Berufsausbildung». Dies sagte Firmenchef Alex Karp beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
«Diese Trends machen es schwer vorstellbar, warum wir Einwanderung in grossem Massstab haben sollten», sagte Karp. Ausser wenn jemand sehr spezielle Fähigkeiten besitze. Im Westen gebe es das «unglückliche» Narrativ, dass Künstliche Intelligenz Menschen die Jobs wegnehmen werde.
















