WEF: Trump hat nach «derzeitigem Zeitplan» drei Stunden Verspätung

Keystone-SDA
Keystone-SDA, Elena Hatebur, Nico Leuthold

Prättigau,

Heute wird Donald Trump am WEF in Davos erwartet. In Davos GR dominiert der Grönland-Konflikt. Mit dem Nau.ch-Ticker verpasst du nichts.

Donald Trump
US-Präsident Donald Trump wird heute am WEF eine Rede halten. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Davos GR treffen sich die Reichen und Mächtigen anlässlich des World Economics Forum.
  • Auch Donald Trump wird heute erwartet, er wird eine Rede halten.
  • Mit Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden.

Am Dienstag startete das World Economics Forum mit Reden zahlreicher Staatschefs. Die dominierenden Themen in Davos GR sind Donald Trump, seine Zölle und vor allem seine Annexions-Absichten auf Grönland.

Heute Mittwoch wird der US-Präsident selbst ins Bündnerland reisen und eine mit Spannung erwartete Rede halten.

Hier im Nau.ch-Ticker bleibst du auf dem Laufenden.

Vertreter der USA und Russlands verhandeln über Ukraine-Krieg

10.14: Vertreter Russlands und der USA haben am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos über bilaterale Beziehungen und eine Friedensregelung für die Ukraine gesprochen.

An dem Treffen am Dienstagabend nahmen nach Moskauer Medienberichten der US-Sondergesandte Steve Witkoff, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew teil.

Ergebnisse wurden nicht mitgeteilt. Witkoff äusserte sich nicht über seine sonst üblichen Kanäle. Vor einer Kamera der russischen Zeitung «Iswestija» sprach er von einem «sehr positiven Treffen».

Gerüchteküche brodelt: Findet das WEF künftig woanders statt?

09.49: Offenbar wird hinter vorgehaltener Hand mit dem Gedanken gespielt, das WEF künftig nicht mehr in Davos abzuhalten. Das geht aus einem Bericht der «Financial Times» unter Berufung auf den WEF-Co-Präsidenten Larry Fink hervor.

WEF
Die WEF-Gerüchteküche brodelt: Künftig könnte das Forum woanders stattfinden. - keystone

Offenbar sorgte ein dreistündiger Stau dafür, dass sich ein Topmanager Gedanken machte, das WEF künftig woanders abzuhalten. Über verschiedene Städte werde diskutiert, so der Bericht. Auch eine Austragung an verschiedenen Orten ist Teil der Überlegung.

09.30: Laut einem Nau.ch-Reporter füllt sich der Parkplatz am Flughafen immer mehr. Dies ist auch auf einem Foto zu sehen.

Flughafen Zürich
Der Parkplatz am Flughafen Zürich ist langsam voll. - nau.ch / Nico Leuthold

Trump «drei Stunden verspätet»

09.25: Laut US-Finanzminister Scott Bessent hat Trump gemäss «derzeitigem Zeitplan» drei Stunden Verspätung. Gemäss dem ursprünglichen WEF-Programm sollte Trump um 14.30 Uhr eine Ansprache im Kongresszentrum halten.

Personenkontrollen am Flughafen Zürich

09.17: Ein Nau.ch-Reporter befindet sich seit dem Morgen früh am Flughafen. Die Aussichten für die Plane-Spotter sehen aktuell aber enttäuschend aus. Denn: Es ist neblig, man sieht so gut wie kein Flugzeug.

Gleichzeitig hat es eine «hohe Polizeipräsenz» am Flughafen Zürich. Diese führt auch Personenkontrollen durch.

Treffen mit Guy Parmelin vorgesehen

08.27: Zuversichtlicher zeigt sich Bessent in Hinblick auf die Zollverhandlungen. Er wird heute auf Guy Parmelin treffen, mit dem er gemäss eigenen Angaben ein «sehr gutes Verhältnis» hat.

Parmelin
Anschliessend trat er jedoch ins Fettnäpfchen: Parmelin sei ein fantastischer Vertreter «für die Franzosen». - keystone

Nebst lobenden Worten, dass Parmelin ausgesprochen gut in Wirtschaftsfragen gebildet sei, unterläuft dem Finanzminister dann doch noch ein Fauxpas: Parmelin sei ein fantastischer Vertreter «für die Franzosen».

Bessent teilt gegen Gouverneur Newsom aus

08.25: Als Bessent auf den kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom zu sprechen kommt, teilt er ordentlich aus. «Er ist der einzige in Kalifornien, der noch weniger über Wirtschaft weiss, als Kamala Harris», so Bessent.

Newsom sei wirtschaftlich viel zu ungebildet, um überhaupt irgendetwas zu wissen. Überhaupt sei der Gouverneur extrem selbstgefällig.

Anschliessend sorgt Bessent für Gelächter unter den Journalisten: «Lassen Sie mich wissen, wenn Sie noch detaillierter wissen wollen, was ich von Newsom halte.»

US-Finanzminister warnt Schweiz vor EU

08.15: Der amerikanische Finanzminister Scott Bessent hat um 8 Uhr seine Rede im USA-House in Davos begonnen. Er spricht über die amerikanische Handelspolitik.

Auch die angekündigten Strafzölle gegen acht Länder, die Truppen nach Grönland entsenden wollen, werden angesprochen. Bessent möchte aber offenbar keine genauen Aussagen dazu machen.

Bessent
Der amerikanische Finanzminister Scott Bessent hat am WEF verkündet, dass er Guy Parmelin treffen werde. - keystone

«Ich weiss nicht, was diese Länder damit sagen wollen. Das scheint mir sehr exotisch», sagt er gegenüber den Medien. Trump nehme das Thema sehr ernst. Bessent rät erneut, einen «tiefen Atemzug» zu nehmen. Man solle auf Trumps Rede warten, bevor man übereilte Entscheidungen treffe.

Zudem warnte Bessent die Schweiz davor, auf den EU-Zug aufzuspringen und die Regulierungen zu übernehmen.

Trump ist wieder unterwegs

06.37: US-Präsident Trump konnte seine Reise in die Schweiz offenbar fortsetzen.

Trump
Trump ist wieder auf dem Weg in die Schweiz. - Screenshot / flightradar24.com

Die mitreisenden Reporter berichteten, sie seien in die kleinere Air Force One – eine Boeing 757 – umgestiegen.

Technische Probleme: Trumps Flugzeug musste umkehren

06.21: Trumps Ankunft in der Schweiz dürfte sich verzögern. Wegen eines technischen Problems musste seine Air Force One kurz nach dem Start umkehren.

Die Regierungsmaschine mit dem Republikaner und seinem Begleittross machte kurz nach dem Start am späten Dienstagabend (Ortszeit) kehrt und flog zurück zum Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington.

Die Besatzung an Bord der Air Force One habe ein «kleines elektrisches Problem» festgestellt, deshalb habe man den Flug vorsichtshalber abgebrochen, teilte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt mitreisenden Journalisten mit.

Der US-Präsident hat anschliessend das Flugzeug gewechselt. Seine Ankunftszeit am Flughafen Zürich wird aus Sicherheitsgründen nicht kommuniziert – erwartet wird er aber zwischen 10 und 12 Uhr.

Trump: Lösung im Grönland-Konflikt möglich

03.00: Im Konflikt um Grönland hat sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich geäussert, dass eine Einigung mit Nato-Partnern möglich ist.

Er denke, man werde eine Lösung finden, mit der die Nato und die USA «sehr glücklich» sein werden. Dies sagte Trump wenige Stunden vor seinem Aufbruch zum Weltwirtschaftsforum. Gleichzeitig bekräftigte er seine bekannte Position, dass die USA Grönland aus Sicherheitsgründen bräuchten.

grönland
Donald Trump will Grönland übernehmen. - keystone

Auf die Frage, wie weit er gehen würde, um die Insel in den Besitz der USA zu bringen, sagte Trump: «Das werden Sie sehen.»

Trump sprach in Zusammenhang mit seiner Reise nach Davos auch davon, dass die USA viele Treffen zu Grönland geplant hätten. Er hatte im Grönland-Konflikt zwischen den USA und Europa bereits zuvor ein Treffen der beteiligten Parteien in Davos angekündigt. Wer konkret daran teilnehmen wird, liess der Republikaner offen.

Palantir-Chef: KI wird Einwanderung unnötig machen

02.45: Künstliche Intelligenz wird nach Einschätzung des US-Software-Anbieters Palantir breit angelegte Einwanderung zur Stützung der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts unnötig machen.

Es werde mehr als genug offene Jobs für Bürger eines Landes geben, «insbesondere solche mit einer Berufsausbildung». Dies sagte Firmenchef Alex Karp beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

«Diese Trends machen es schwer vorstellbar, warum wir Einwanderung in grossem Massstab haben sollten», sagte Karp. Ausser wenn jemand sehr spezielle Fähigkeiten besitze. Im Westen gebe es das «unglückliche» Narrativ, dass Künstliche Intelligenz Menschen die Jobs wegnehmen werde.

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