Tatverdächtiger von Engwang TG ist wieder in der Schweiz

Der mutmassliche Täter in einem Tötungsdelikt in Engwang TG ist mittlerweile aus Spanien, wo er verhaftet worden war, in die Schweiz überstellt worden. Der 50-Jährige wird verdächtigt, seine Partnerin getötet zu haben. Er befindet sich gemäss einer Auskunft der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.

Ende April hatte die Polizei auf einem Grundstück in Engwang in der Gemeinde Wigoltingen TG menschliche Überreste gefunden. Abklärungen des Instituts für Rechtsmedizin St. Gallen ergaben wenig später, dass es sich bei der verstorbenen Person um eine seit Januar vermisste Frau handelt.
Ein 50-Jähriger sei «dringend» tatverdächtigt, hiess es in einem früheren Communiqué der Staatsanwaltschaft. Dieser wohnte zwischenzeitlich mit der Verstorbenen in Engwang, hatte seinen Wohnsitz dann aber nach Spanien verlegt, wo er noch im April festgenommen wurde.
Am Donnerstag bestätigte ein Sprecher der Thurgauer Staatsanwaltschaft gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen Bericht des Regionaljournals Ostschweiz von Radio SRF 1, wonach die Auslieferung des Tatverdächtigen im Juli erfolgt ist. Beteiligt an der Auslieferung waren die spanischen Behörden, das Bundesamt für Justiz und die Staatsanwaltschaft Thurgau.
Es seien bereits «verschiedene Beweiserhebungen» durchgeführt worden, so der Sprecher weiter, darunter Einvernahmen mit dem Beschuldigten. Wann das Untersuchungsverfahren abgeschlossen sein wird, lasse sich aktuell noch nicht genau sagen. «Stand heute gehen wir von einem Abschluss Ende des Jahres 2027 aus», schrieb der Sprecher.
Weitere Auskünfte werden mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht erteilt.






