Toggenburg

    Lütisburg SG: 250 Liter Diesel laufen nach Kollision aus

    Kantonspolizei St. Gallen
    Kantonspolizei St. Gallen

    Toggenburg,

    Am Mittwochmorgen sind in Lütisburg SG ein Auto und ein Lastwagen kollidiert. Dadurch wurde der Dieseltank des Lastwagens aufgerissen.

    Kollision in Lütisburg
    In Lütisburg SG wurde ein Lastwagentank bei einer Kollision aufgerissen. - Kantonspolizei St. Gallen

    Am Mittwoch, kurz vor 7.30 Uhr, ist es auf dem Thurstich in Lütisburg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.

    Ein 35-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Toggenburgerstrasse von Bütschwil Richtung Bazenheid. Auf dem Thurstich, zwischen der Holzbrücke und der Brücke zur Flawilerstrasse, geriet das Auto des 35-Jährigen nach links auf die Gegenfahrbahn.

    Dort kollidierte es mit dem entgegenkommenden Lastwagen eines 32-Jährigen. Durch diese Streifkollision wurde der Dieseltank des Lastwagens derart beschädigt, dass rund 250 Liter Diesel auf die Strasse und teilweise auch in die Thur flossen.

    Regen spülte den Diesel bis nach Bazenheid

    Die aufgebotenen Feuerwehren richteten entlang der Thur mehrere Ölsperren ein. Für die Reinigung der Strasse wurde ein Flächenreiniger aufgeboten, für die Reinigung der Schächte ein Saugwagenunternehmen.

    Der Diesel gelangte durch den starken Regenfall und durch den Verkehr bis nach Bazenheid und führte teilweise zu prekären Strassenverhältnissen.

    Aus diesem Grund und für die Reinigungsarbeiten wurde die Toggenburgerstrasse phasenweise komplett gesperrt. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und erforderte viel Geduld von den Verkehrsteilnehmenden.

    Ein Fischsterben wurde nicht festgestellt

    Ob durch den ausgelaufenen Diesel Schäden an Flora und Fauna entstanden sind, kann noch nicht abgeschätzt werden. Ein unmittelbares Fischsterben ist nicht zu beobachten.

    In den kommenden Tagen ist im betroffenen Abschnitt der Thur weiterhin ein Ölfilm sichtbar. Die Lage wird weiterhin beobachtet und laufend beurteilt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf rund 25'000 Franken.

    Im Einsatz standen nebst der Kantonspolizei St.Gallen die zuständigen Feuerwehren mit 15 Angehörigen, der Umweltschadendienst des Kantons St.Gallen sowie das Strassenkreisinspektorat Gossau.

    Kommentare

    User #5399 (nicht angemeldet)

    Der Verursacher des Unfalls, sprich der Autofahrer, soll für den Schaden vollumfänglich aufkommen.

    User #744 (nicht angemeldet)

    Verbrennerschrott gehört VERBOTEN! Punkt. Ausrufezeichen!

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