Goldach SG: Polizeihündin Viva spürt flüchtigen Einbrecher auf

In der Nacht auf Donnerstag wurde in Goldach SG in ein Schwimmbad eingebrochen. Drei junge Männer wurden festgenommen – einen stellte Polizeihündin Viva.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist in ein Schwimmbad in Goldach eingebrochen worden. Kurze Zeit später meldete eine Auskunftsperson drei Personen, die versuchten, einen Automaten aufzubrechen. Patrouillen der Kantonspolizei St. Gallen konnten einen 15-Jährigen und zwei 18-Jährige anhalten und festnehmen.
Sie stehen im Verdacht, mit beiden Delikten in Verbindung zu stehen.
Unbekannte Täterschaft schlug eine Glasscheibe ein
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Nacht Zutritt zu einem Schwimmbad an der Seestrasse. Dazu schlug sie unter anderem eine Glasscheibe ein. Anschliessend durchsuchte sie die Räumlichkeiten und verliess das Gelände wieder. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2'000 Franken.
Ob und was gestohlen wurde, wird derzeit noch abgeklärt. Kurz nach 1 Uhr meldete eine Auskunftsperson den Einbruch der Notruf- und Einsatzleitzentrale St. Gallen.
Wenig später, kurz vor 1.30 Uhr, erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St. Gallen eine weitere Meldung. Eine Auskunftsperson berichtete, dass drei Personen an der Felbenstrasse versuchten, einen Automaten aufzubrechen. Die ausgerückten Patrouillen sichteten bei der Anfahrt drei Personen, die sich vom Automaten entfernten und zu flüchten versuchten.
Kurze Zeit später konnten ein 15-jähriger Schweizer und ein 18-jähriger Schweizer angehalten und kontrolliert werden. Die dritte Person war weiterhin flüchtig. Mithilfe der vierjährigen Rottweiler-Polizeihündin Viva konnte auch der zweite 18-jährige Schweizer aufgespürt und angehalten werden. Alle drei wurden festgenommen.
Am Automaten entstand Sachschaden von rund 5'000 Franken.
Die drei Schweizer werden beschuldigt, mit dem Einbruch in das Schwimmbad sowie dem versuchten Aufbruch des Automaten in Verbindung zu stehen. Die Kantonspolizei St. Gallen führt unter der Leitung der Jugendanwaltschaft beziehungsweise der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen die weiteren Ermittlungen.








