Schaffhausen verliert Hauptprobe gegen St.Gallen U21

Der FC Schaffhausen unterliegt im letzten Test vor dem Saisonstart der U21 des FC St.Gallen mit 2:4. Trainer David Sesa zieht dennoch ein positives Fazit.

Wie der FC Schaffhausen mitteilt, geht der FCS im letzten Testspiel vor dem Beginn der neuen Saison als Verlierer vom Feld. Gegen die U21-Equipe des FC St.Gallen setzt es im eigenen Haus eine 2:4-Niederlage ab.
Pascal Oesch, Schaffhauser Nachrichten
Kurz vor der Pause nahm der Druck des FC Schaffhausen wieder zu. Die Möglichkeiten häuften sich erneut – so wie zu Beginn der Partie gegen die U21-Mannschaft des FC St.Gallen. Nur gelangen den Gastgebern im ersten Durchgang keine Tore.
0:2 lautete das Zwischenergebnis, das von der Anzeigetafel in der heimischen Arena leuchtete. «Aufgrund der Chancen, die wir haben, müssten wir in Führung gehen», meinte FCS-Trainer David Sesa bei der Analyse.
Tatsächlich kam das Promotion-League-Ensemble zuerst in der Partie. In den ersten fünf Minuten war es zweimal im gegnerischen Strafraum anzutreffen. Dazu kam ein Freistoss aus vielversprechender Position. Und eine Szene, in der Neuzugang Rijad Saliji um ein Haar von einem Abspielfehler in St.Gallens Abwehr profitierte.
Früher Rückstand nach gutem Start
Schaffhausen machte in der Anfangsphase vieles richtig, doch die 1.-Liga-Classic-Equipe aus der Gallusstadt ging in Führung: Gabriel Bechingers Freistoss wurde abgefälscht – und landete unglücklich für FCS-Goalie Samuele Rutigliano im Netz. Der Gegentreffer ging mit einem frühen Bruch im Auftritt der Hausherren einher.
Die Gewichte verschoben sich auf die Seite des St.Galler Nachwuchses. Und dieser doppelte eine Trinkpause später nach: Diego De Souza reüssierte mit einem Distanzschuss – 0:2. «Wir machen hinten einen blöden Fehler und werden bestraft», konstatierte David Sesa.
Schaffhausens Trainer betonte, Spiele gegen U21-Equipen seien nie einfach und schob nach: «Das sind generell gute Teams. Für uns war dieser Match auch eine Vorbereitung auf Mannschaften wie Luzern, Basel oder Zürich gegen die wir in der Liga antreten werden.»
Aufholjagd bleibt ohne Ertrag
Als die Seiten gewechselt wurden, kamen drei frische Kräfte auf das Feld. Der FCS meldete sich bald zurück – und in der 52. Minute gelang Rijad Saliji der Anschlusstreffer.
Schaffhausen präsentierte sich gegenüber der ersten Hälfte verbessert, trat versierter auf, suchte jetzt den Ausgleich. Doch die U21-Mannschaft des FC St.Gallen machte ihre Sache gut, stellte den alten Abstand wieder her, reüssierte durch Fabio Rissi ein drittes Mal.
Schaffhausens Angelo Campos, wie Saliji eine Neuverpflichtung, liess die gelb-schwarzen Hoffnungen zu Beginn der Schlussviertelstunde aber noch einmal aufkeimen. Nach zahlreichen Wechseln waren seine Kollegen und er allerdings mit zu wenig Durchschlagskraft am Werk.
Dämpfer vor dem Saisonauftakt
Kurz darauf war es erneut Rissi, der für die Entscheidung sorgte. Bis zum Abpfiff versuchte der FC Schaffhausen zwar, noch einmal heranzukommen und allenfalls sogar den Ausgleich zu erzwingen.
Doch St.Gallens Zukunftshoffnungen liessen sich nicht mehr einfangen und stellten dem Favoriten aus der höheren Liga ein Bein. Damit endete die Hauptprobe des FCS am Samstag mit einer 2:4-Niederlage, verbunden mit einem Dämpfer.
«Bis auf die schwere Verletzung von Nick Berger ist unsere Vorbereitung sehr gut verlaufen», zog Trainer David Sesa trotzdem ein positives Fazit und schob nach: «Aus meiner Sicht verfügen wir über mehr Qualität als in der Rückrunde der vergangenen Saison.»





