Nordostsyrien – Stadt leistet Soforthilfe für Vertriebene

Mit einem Beitrag von 20'000 Franken unterstützt die Stadt St.Gallen Geflüchtete in Nordostsyrien. Die Hilfe fliesst in medizinische Hilfe und Grundversorgung.

Wie die Stadt St.Gallen informiert, leistet sie mit einem Beitrag von 20'000 Franken Soforthilfe für medizinische Notversorgung für Binnenvertriebene in Nordostsyrien (Rojava). Der Betrag wird an Medico International Schweiz ausgerichtet.
Die humanitäre Situation in Nord- und Ostsyrien (Rojava) hat sich seit Anfang dieses Jahres drastisch verschlechtert. Tausende Menschen sind vor den Angriffen in die selbst verwalteten Gebiete Nordostsyriens geflüchtet, viele von ihnen bereits mehrfach vertrieben.
Seit Beginn der Angriffe am 6. Januar 2026 wurden mindestens 1200 Personen getötet, rund 2000 entführt und mehr als 500 gelten weiterhin als verschwunden.
Hilfe für Binnenvertriebene
Im Sinne einer humanitären Soforthilfe bewilligt der St.Galler Stadtrat einen Beitrag von 20'000 Franken. Der Betrag wird an Medico International Schweiz ausgerichtet. Diese Organisation setzt gemeinsam mit dem Kurdischen Roten Halbmond (Kurdish Red Crescent, KRC) ein Soforthilfeprojekt um, um die Lebensbedingungen und die gesundheitliche Situation der Binnenvertriebenen in Nordostsyrien zu stabilisieren und nachhaltig zu verbessern.
Im Zentrum stehen medizinische Notversorgung, der Zugang zu grundlegenden Hilfsgütern und die Verbesserung hygienischer Bedingungen in provisorischen Unterkünften. Der Kurdische Rote Halbmond leistet unter grossen Risiken vor Ort Nothilfe und bietet Gewähr dafür, dass die Hilfsgelder zweckgebunden eingesetzt werden.





