Ostschweizer Fachhochschule: Neues Portal macht Forschung der OST frei zugänglich

OST Ostschweizer Fachhochschule
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Stadt St. Gallen,

Die OST hat mit ORIX ein zentrales Forschungsportal gestartet. Publikationen der Ostschweizer Fachhochschule sind darin frei zugänglich und besser auffindbar.

Forschung OST
Das öffentlich zugängliche ORIX-Portal der OST ermöglicht die Recherche nach Publikationen, Personen, Organisationseinheiten, Abschlussarbeiten und weiteren Forschungsergebnissen der OST. - Bild: KI-generiert

Die OST – Ostschweizer Fachhochschule hat mit ORIX ein neues zentrales Forschungsportal in Betrieb genommen. Das Portal bündelt Publikationen, Projekte, Personen und weitere Forschungsaktivitäten der Hochschule und dient zugleich als neues Open-Access-Repositorium der OST. Damit werden Forschungsergebnisse leichter auffindbar, frei zugänglich und langfristig nutzbar.

Mit der im Spätsommer 2026 eingeführten Plattform ORIX – OST Research Information Exchange schafft die OST erstmals eine zentrale Anlaufstelle für Informationen über ihre Forschungsaktivitäten. Wissenschaftliche Publikationen, Abschlussarbeiten, Forschungsprojekte, Geistiges Eigentum, Forschende und Institute können darin strukturiert erfasst und miteinander verknüpft werden.

Für Forschende, Unternehmen, andere Hochschulen, Medien und die interessierte Öffentlichkeit wird damit besser sichtbar, zu welchen Themen an der OST geforscht wird und welche Ergebnisse daraus entstehen. Gleichzeitig erhöht ORIX die Sichtbarkeit der Forschenden und erleichtert es, wissenschaftliche Arbeiten zu finden, zu zitieren und weiterzuverwenden.

Freier Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen

Eine zentrale Funktion von ORIX ist das neue Open-Access-Repositorium der OST. Open-Access-Publikationen von Forschenden der Hochschule werden künftig über ORIX öffentlich zugänglich gemacht. Damit verfolgt die OST das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst frei und ohne technische oder rechtliche Barrieren verfügbar zu machen.

«Mit ORIX schaffen wir eine gemeinsame digitale Infrastruktur für unsere Forschung. Forschungsergebnisse sollen nicht nur entstehen, sondern auch gefunden, genutzt und weitergedacht werden können. Die bessere Sichtbarkeit fördert den wissenschaftlichen Austausch und stärkt den Wissens- und Technologietransfer in Wirtschaft und Gesellschaft», sagt Projektleiterin Monika Kriemler von der Bibliothek der OST.

Mit dem neuen Repositorium baut die OST zugleich ihre Open-Access-Aktivitäten aus. Die Plattform unterstützt die Umsetzung der nationalen Open-Access-Ziele des Hochschulverbands swissuniversities sowie der Anforderungen von Forschungsförderern wie zum Beispiel dem Schweizerischen Nationalfonds oder Innosuisse.

Von verteilten Informationen zu einem zentralen Forschungsportal

Bislang waren Forschungsinformationen der OST auf verschiedene Systeme und Plattformen verteilt – etwa auf den Websites der 39 Forschungsinstitute und Kompetenzzentren, in Fach- und Publikationsdatenbanken oder auf persönlichen Profilen der Forscherinnen und Forscher.

ORIX führt diese Informationen nun in einer gemeinsamen Struktur zusammen, beginnend mit den Publikationen. Dadurch werden Publikationen mit den beteiligten Forschenden, Instituten und Forschungsaktivitäten verknüpft und in ihrem Kontext sichtbar. Neben der besseren Auffindbarkeit schafft die Plattform damit auch eine konsistentere Grundlage für die Dokumentation und Auswertung der Forschungsleistungen der OST.

Anschluss an die internationale Forschungsinfrastruktur

Technisch basiert ORIX auf DSpace-CRIS, einer international und auch in der Schweiz eingesetzten Open-Source-Lösung für Forschungsinformationssysteme. Über Schnittstellen lässt sich ORIX mit etablierten Forschungsinfrastrukturen und internen Systemen verbinden. Dazu gehören unter anderem ORCID für die eindeutige Identifikation von Forschenden, DOI beziehungsweise DataCite für persistente Identifikatoren wissenschaftlicher Ergebnisse sowie swisscovery, die nationale Rechercheplattform wissenschaftlicher Bibliotheken.

ORIX ist damit nicht als isolierte Datenbank konzipiert, sondern als Teil einer zunehmend vernetzten digitalen Forschungsinfrastruktur.

Forschung der OST entdecken

Das öffentlich zugängliche ORIX-Portal ermöglicht die Recherche nach Publikationen, Personen, Organisationseinheiten, Abschlussarbeiten und weiteren Forschungsergebnissen der OST. Die Bereiche Forschungsprojekte und Geistiges Eigentum befinden sich derzeit noch im Aufbau und werden schrittweise mit Informationen ergänzt.

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