Passerelle Steinachstrasse soll Veloverkehr sicherer machen

St.Gallen plant eine Velovorzugsroute mit einer Passerelle über die Steinachstrasse. Die Bevölkerung kann sich ab 2. April 2025 zur Planung äussern.

Wie die Stadt St.Gallen berichtet, baut sie in den nächsten Jahren das Velonetz mit verschiedenen Projekten aus. St.Gallen erhält unter anderem eine Velovorzugsroute. Diese ermöglicht dem Veloverkehr parallel zu den Hauptachsen ein sicheres und komfortables Vorankommen auf verkehrsberuhigten Strassen und separaten Velowegen.
Die Verbindung von der Linden- zur Museumsstrasse und zur Altstadt ist ein Schlüsselelement der Velovorzugsroute. Mehrheitlich führt die Veloroute im Osten entlang von verkehrsberuhigten Tempo-30-Zonen ruhig durch das Quartier. Im Bereich des Autobahnanschlusses St.Fiden (Splügenstrasse, Kantonsspital bis zur Steinachstrasse) erfährt die Route heute eine abrupte Zäsur.
Einerseits muss sie zweimal einen Autobahnzubringer (Splügen- und Steinachstrasse) mit entsprechendem Verkehrsaufkommen queren und andererseits sind Höhendifferenzen mit Gefällen und Steigungen zu überwinden, was die Situation zusätzlich unattraktiv macht.
Siegerprojekt «Spurwechsel» wird weiterentwickelt
Mit einem Projektwettbewerb im Sommer 2022 hat die Stadt einen geeigneten Lösungsvorschlag für eine Passerelle über die Steinachstrasse als attraktive Fuss- und Veloverbindung gesucht.
Aus dreizehn eingegangenen Wettbewerbsbeiträgen ging das Projekt «Spurwechsel» der Bänziger Partner AG, Forma Architekten AG und Kollektiv Nordost Landschaftsarchitektur als Siegerprojekt hervor. Im Anschluss an den Wettbewerb wurde dem Siegerteam der Auftrag erteilt, das Siegerprojekt zu einem Vorprojekt auszuarbeiten.
Das Vorprojekt für die Passerelle Steinachstrasse liegt nun vor. Ab dem 2. April 2025 wird dazu die öffentliche Mitwirkung durchgeführt; sie dauert rund einen Monat. Die interessierte Bevölkerung ist eingeladen, sich auf der e-Mitwirkungsplattform zum Projekt zu äussern.
Mitwirkung fliesst in die Planung ein
Die Eingaben werden im Anschluss geprüft und wenn möglich in die weiteren Planungsschritte aufgenommen. Das Bau- und Auflageprojekt soll bis zum Frühjahr 2026 vorliegen.