St. Gallen: Waschhäuser und Trafostationen im Rathaus

Stadt St.Gallen
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Die Denkmalpflege zeigt vom 9. September bis 2. Oktober 2026 im Rathaus St. Gallen vierzehn Kleinbauten. Der Eintritt und die Führungen sind gratis.

St. Gallen
Die Trafostation an der Geltenwilerstrasse ist einer der vierzehn Kleinbauten, die in der Ausstellung porträtiert werden. - zVg

Waschhäuser, Wartehallen, Trafostationen oder Pumpwerke: Sie gehören selbstverständlich zum Stadtbild, werden aber oft kaum wahrgenommen. Die Jahresausstellung der Denkmalpflege 2026 richtet den Blick auf diese besonderen Kleinbauten und zeigt, weshalb sie weit mehr sind als funktionale Nebensächlichkeiten.

Vom Mittwoch, 9. September, bis Freitag, 2. Oktober 2026, präsentiert die Denkmalpflege im Rathaus St. Gallen (1. Obergeschoss) vierzehn ausgewählte Kleinbauten im öffentlichen Raum der Stadt St. Gallen. Die Ausstellung erzählt ihre architektonischen, technischen und gesellschaftlichen Geschichten und macht sichtbar, welchen Beitrag diese oft übersehenen Bauwerke zur Identität und Geschichte der Stadt leisten.

Prägende Kleinbauten im Stadtraum

Die Ausstellung basiert auf der Bedeutung von Kleinbauten als prägende Elemente des Stadtraums und als Zeugnisse von Versorgung, Infrastruktur, Mobilität, Freizeit und gesellschaftlichem Wandel. Kleinbauten entstanden vielfach im Zusammenhang mit den Anforderungen einer modernen Stadt. Sie dokumentieren technische Entwicklungen und alltägliche Bedürfnisse ihrer Entstehungszeit.

Gleichzeitig zeigen sie, welchen Stellenwert öffentliche Aufgaben einst hatten und wie bewusst deren bauliche Gestaltung und Platzierung im Stadtraum vorgenommen wurden. Viele dieser Bauten zeugen bis heute vom Anspruch, Fortschritt nicht nur funktional, sondern auch architektonisch sichtbar zu machen.

Die Ausstellung lädt dazu ein, den Blick auf das scheinbar Unbedeutende zu richten. Sie zeigt, dass gerade die kleinen Bauten wesentlich zur Vielfalt, Unverwechselbarkeit und historischen Identität der Stadt beitragen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt zur Ausstellung sowie zu den öffentlichen Führungen ist frei.

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