TSV St.Otmar dreht Cup-Spiel und zieht weiter

Der TSV St.Otmar setzt sich im Cup beim Kadetten-Farmteam mit 32:25 durch. Nach Rückstand zur Pause entscheiden die St.Galler das Spiel dank starker Defensive.

Wie der TSV St.Otmar St.Gallen berichtet, gibt es ganz gewiss einfachere Aufgaben im Cup als jene, an einem späten Mittwochabend beim talentierten und stets für Überraschungen guten Farmteam der Kadetten Schaffhausen anzutreten. Umso mehr, nachdem bei St.Otmar zuletzt in der Meisterschaft das Selbstverständnis etwas gefehlt hat und Gelbschwarz wohl nicht unbedingt vor Selbstvertrauen strotzt.
Entsprechend hoch ist der letztlich klare Sieg in der BBC Arena zu werten. St.Otmar überstand in der ersten Halbzeit den Ansturm des hochmotivierten Heimteams, das zwischenzeitlich mit drei Toren in Führung lag.
Die Mannschaft von Trainer Michael Suter, der es zunächst auch etwas an Unterstützung von der Torhüterposition fehlte, blieb aber ruhig und drehte an den richtigen Schrauben. Nach dem Seitenwechsel bekam St.Otmar das Spiel je länger je besser in den Griff und über die defensive Stabilität gelang schliesslich die Wende.
Zwischen der 43. und der 54. Minute liessen die St.Galler bloss einen einzigen Gegentreffer zu; sie stellten in dieser Phase von 24:24 auf 30:25 und gaben dem Match die entscheidende Richtung. In der Schlussphase kamen die Gäste nie mehr in Bedrängnis. Der Maximalvorsprung betrug sieben Tore.
St.Otmar überzeugt mit effizientem Angriffsspiel
Mit Carl Löfström und Joschua Braun hatte St.Otmar zwei achtfache Torschützen in seinen Reihen. Einen wesentlichen Unterschied im Vergleich zu den Schaffhausern machte aber auch das strukturierte Angriffsspiel mit insgesamt wenig Fehlern: Die St.Galler liessen sich in 60 Minuten nur sechs Turnover notieren – die Gastgeber kamen auf die doppelte Anzahl.
Der junge Torhüter Zinedin Hamidovic bestand in der Schlussphase seine Feuertaufe und wehrte sogleich einen von drei Würfen ab. Für St.Otmar geht es bereits am Samstag, 10. Oktober 2026, um 18 Uhr weiter, dann wieder in der Rolle des Aussenseiters. Gelbschwarz ist zu Gast beim HC Kriens-Luzern.





